Advocate® Wirkung
Advocate® Anwendung bei Milben beim Hund

Advocate® bei Milben und Flöhen bei Hunden

Leidet das eigene Haustier unter Flöhen oder Zecken, suchen die Halter nach einer schnellen und effektiven Hilfe. Zu den Spot-ons gehört das Mittel Advocate® für Hunde.

Dieses träufeln Sie Ihrem Tier in den Nacken, um es für wenigstens sechs Wochen vor dem Parasitenbefall zu schützen.

5 Fakten über Advocate® für Hunde:

  1. Das Mittel eignet sich zur äußeren Anwendung.
  2. Die enthaltenen Wirkstoffe bekämpfen effektiv Endo- und Ektoparasiten.
  3. Die Hersteller versprechen einen Mindestschutz von sechs Wochen.
  4. Das Präparat für Hunde enthält die Wirkstoffe Moxidectin und Imidacloprid.
  5. Unter Umständen ruft der Gebrauch des Spot-ons Nebenwirkungen – beispielsweise Juckreiz – hervor.

 

Advocate® – mit Tropfen gegen den Flohbefall

Bei Advocate® für Hunde handelt es sich um ein Medikament, das einen parasitären Befall bekämpft. In der Fachsprache nennen sich entsprechende Arzneien Antiparasitika. Das Mittel kann gegen Endo- und Ektoparasiten helfen. Damit behandeln Sie damit beispielsweise:

  • Milben,
  • Würmer,
  • Zecken,
  • Flöhe,
  • Läuse.

Damit Sie Ihr Haustier vor den Schädlingen schützen, träufeln Sie ihm die Flüssigkeit als Spot-on in den Nacken. Dadurch verhindern Sie, dass der Hund den Wirkstoff oral aufnimmt. Im Handel erhalten Sie das Mittel in unterschiedlichen Dosierungen. Neben einem Präparat für Hunde bietet der Hersteller ebenfalls Advocate® für Katzen an.

Advocate® – Wirkung und Anwendung des Präparats

In dem Mittel Advocate® für Hunde befinden sich zwei Wirkstoffe, die aggressiv gegen einen parasitären Befall vorgehen. Sie nennen sich Imidacloprid und Moxidectin. Ersteres erweist sich als Chloronicotinylnitroguanidin. Damit zählt es zur Familie der Nitromethylene. Als chloriertes Nikotinderivat besitzt es eine höhere Stabilität als normales Nikotin.

Bei Moxidectin handelt es sich um ein makrozyklisches Lacton, zu den Milbemycinen gehörend. Dadurch ist es eng mit den Avermectinen verwandt. Beide Elemente weisen ähnliche biologische Eigenschaften auf. Die Produktion des Wirkstoffs resultiert aus einer natürlichen Fermentation sowie einer chemischen Synthese.

Auf welche Weise wirkt Advocate®?

Das in Advocate® enthaltene Moxidectin wirkt als starkes Pestizid gegen verschiedene Ekto- und Endoparasiten. Dabei kann es ausgewachsene Schädlinge ebenso wie im Larvenstadium befindliche Exemplare entfernen. Beispielsweise wirkt der Inhaltsstoff gegen gastrointestinale Nematoden. Vorwiegend greift die Substanz die glutamatgesteuerten Chloridionenkanäle an. Bei den Parasiten öffnen sich die postsynaptischen Kanäle, wodurch Chloridionen in diese gelangen. Die Schädlinge sterben aufgrund der eintretenden Lähmung innerhalb kurzer Zeit ab.

Das Imidacloprid wirkt gegen ausgewachsene Flöhe und deren Larven. Sobald Letztere mit dem behandelnden Hund in Kontakt geraten, sterben sie ab. Dabei sorgt das Mittel für Reaktionen im Zentralnervensystem der Schädlinge. Diese erleiden eine Paralyse, die zum schnellen Tod führt. Die Gesundheit von Säugetieren beeinflusst der Wirkstoff nicht. Das liegt an seinem Unvermögen, die Blut-Hirn-Schranke zu überschreiten.

Wann wenden Sie Advocate® bei Hunden an?

Der Spot-on wirkt gegen mehrere Schädlinge. Daher eignet sich das Mittel zur Bekämpfung einer parasitären Mischinfektion. Ebenfalls verabreichen Sie Ihrem Hund das Mittel, um einer Floh- oder Wurminfektion vorzubeugen.

Leidet das Haustier unter einer Flohspeichelallergie, auch allergische Flohdermatitis genannt, unterstützt Advocate® die Behandlung. Des Weiteren hilft es gegen einen Haarlingsbefall mit Trichodectes canis. Bemerken Sie im Ohr Ihres Haushundes schwarze oder bräunliche Flecken, handelt es sich um Ohrmilben.

Diese entfernen Sie ebenfalls mit dem Antiparasitikum.

Mittel gegen Milben und Flöhe beim Hund:

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Bei Hunden führen Grabmilben zu der Sarcoptes-Räude. Um Ihrem Haustier schnell zu helfen, kommt Advocate® zum Einsatz. Gleiches gilt, wenn das Tier eine Demodikose aufweist. Unter dem Fachbegriff verstehen Tierärzte einen Befall mit Haarbalgmilben, hauptsächlich der Gruppe Demodex canis. Zudem besteht durch die Wirkstoffe die Möglichkeit, einer Herzwurm-Erkrankung vorzubeugen. Diese verursachen die Schädlinge Dirofilaria immitis.

Des Weiteren kann Advocate® bei der Behandlung gegen einen Fadenwurmbefall nutzen. Dabei tötet es die Parasiten im Magen-Darm-Trakt der Hunde ab.

Die entsprechenden Schädlinge tragen die Namen:

  • Toxocara canis,
  • Toxacaris leonina,
  • Uncinaria stenocephala Ancylostoma caninum,
  • Trichuris.

Advocate® Anwendung – schnell und unkompliziert

Vorwiegend bei einem Milbenfall weist Advocate® für Hunde Erfolge auf. Innerhalb von vier Wochen verschwinden 98 Prozent der Parasiten [Fourie; J. J., et al.: Wirksamkeit von oral verabreichtem Fluralaner Bravecto™) bzw. topisch verabreichtem midacloprid/Moxidectin (Advocate®) bei generalisierter Demodikose bei Hunden (2015)].

Damit das Mittel seine Wirkung erzielt, kommt es auf die richtige Anwendung an. Advocate® träufeln Sie mit einer Pipette auf die Haut Ihres Hundes. Bei Tieren bis zu einem Gewicht von 25 Kilogramm sollten Sie die Flüssigkeit zwischen die Schulterblätter tropfen. Dafür drücken Sie das Fell vorsichtig zur Seite. Um gesundheitliche Komplikationen zu vermeiden, tragen Sie den Spot-on ausschließlich auf gesunde Epidermis auf.

Wiegt Ihr Hund mehr als 25 Kilogramm, beträufeln Sie ihn an mehreren Stellen entlang des Rückens mit dem Präparat. Anschließend achten Sie darauf, dass Ihr Haustier die Substanz nicht ableckt. Bei der Dosierung bewährt es sich, auf die Herstellerangaben zu achten. Die Minimaldosis bei Hunden beträgt pro Kilogramm Körpergewicht zehn Milligramm Imidacloprid sowie 2,5 Milligramm Moxidectin. Ihr Hund braucht demnach je Kilogramm 0,1 Milligramm Advocate®.

Geht Advocate® für Hunde mit Nebenwirkungen einher?

Tragen Sie die Flüssigkeit auf die Haut Ihres Hundes auf, leidet dieser unter Umständen an einem vorübergehenden Juckreiz. Vorwiegend an der betroffenen Hautstelle spüren die Tiere ein temporäres Missempfinden.

In der Regel klingt dieses nach wenigen Stunden folgenlos ab. In seltenen Fällen kommt es nach Anwendung des Mittels zu einer Hautrötung sowie fettigem Haar. Erleidet Ihr Hund eine Unverträglichkeit gegen einen der Wirkstoffe, erbricht er.

Diese Nebenwirkungen verschwinden im Normalfall ohne eine weitere Behandlung. Sofern Ihr Haustier das Antiparasitikum oral aufnimmt, drohen im Einzelfall neurologische Beschwerden. Neben Bewegungsstörungen (Ataxien) treten beispielsweise Augenprobleme auf. Des Weiteren bemerken Sie bei betroffenen Hunden ein anhaltendes Zittern, vermehrten Speichelfluss sowie Atemstörungen.

Keinesfalls sollten Sie Advocate® bei Welpen unter der siebten Lebenswoche anwenden. Weist Ihr Haustier ein geringeres Gewicht als ein Kilogramm auf, erfolgt das Auftragen des Mittels unter Absprache mit dem Tierarzt.

Gibt es Alternativen zur Advocate®?

Leidet Ihr Hund an einer Unverträglichkeit eines der Inhaltsstoffe, brauchen Sie eine Alternative für das Mittel. Dafür bietet sich beispielsweise das Präparat Frontline für Hunde an. Dieses wirkt ebenfalls gegen Flöhe, Zecken und Haarlinge. In der Anwendung unterscheidet es sich nicht von Advocate®. Dafür besitzt es andere Wirkstoffe, beispielsweise Fipronil. Um Nebenwirkungen für Ihr Haustier möglichst auszuschließen, eignen sich natürliche Antiparasitika.

Mittel gegen Flöhe beim Hund:

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Zu dem Zweck kommt beispielsweise Kokosöl zum Einsatz. Viele Schädlinge – vorwiegend Flöhe und Zecken – empfinden den Geruch des Öls als unangenehm. Um Ihren Hund vor ihnen zu schützen, tragen Sie das Kokosöl auf sein Fell auf. Als Bio-Kokosöl hilft es gleichzeitig bei der Fellpflege. Nebenwirkungen weist das natürliche Hilfsmittel im Normalfall nicht auf. Eine weitere Maßnahme gegen Endo- und Ektoparasiten stellen Anti-Schädlings-Shampoos dar.

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Hierbei handelt es sich um Fellpflegeprodukte, die beispielsweise Schwarzkümmelöl enthalten. Dessen Geruch schreckt ebenfalls Flöhe und Zecken ab. Neben dem Spot-on Advocate® für Hunde verkauft der Handel weitere Antiparasitika. Diese erhalten Sie beispielsweise in Form von Tabletten. Eine Schutzmaßnahme gegen blutsaugende Parasiten stellt ein Zeckenhalsband dar. Jedoch gehen die Mittel mit einer begrenzten Schutzdauer einher. Daher gilt es, den Parasitenschutz für Ihren Hund regelmäßig zu erneuern.

Quellen:

https://vetportal.bayer.de/omr/online/gi_2771.pdf

https://pdfs.semanticscholar.org/7711/9d43cb3683ed330cbbcc31f772346d3b56bb.pdf

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