Aquarium

Aquarienaußenfilter Vor- und Nachteile

Gegenüberstellung Aussenfilter und Innefilter für Aquarien

Der direkte Vergleich zwischen Aquarium Außenfilter und Aquarieninnenfilter offenbart den ersten eindeutigen Unterschied: Der eine Filter sitzt direkt im Becken und der andere wird außen platziert. Das bringt viele Vorteile mit sich. Im Folgenden wollen wir die einzelnen Leistungsmerkmale, die Funktionen und die Vorteile der Filtermedien gegenüberstellen, um Ihnen letztendlich die Auswahl zu erleichtern.

Die Basis für ein intaktes biologisches Gleichgewicht

Eine Grundlage, um die geeigneten Lebensbedingungen in einem Aquarium aufrechtzuerhalten, ist ein durchdachtes Filtersystem. Hinzu kommen bei vielen Fischarten eine zusätzliche Beleuchtung und Heizung. Die Hauptaufgabe von Filtern ist das Herausheben von Schwebeteilchen, Pflanzenresten und Futterresten sowie anderen Formen gelöster Verbindungen, die das Wasser verunreinigen und sich schlussendlich zu giftigen und schadhaften Stoffen umwandeln.

Bei der Auswahl stehen sich der Innenfilter und der Außenfilter gegenüber. Immer noch gehört der Innenfilter, vermutlich aufgrund seines günstigen Anschaffungspreises, zu den häufigsten Filterformen. Doch stoßen die Aquarium Innenfilter sehr schnell an ihre Grenzen, sobald die Wassermenge ansteigt.

 

Günstiger Einstieg in die Aquaristik

Zu den günstigen Formen zählen Filter wie der Hamburger Mattenfilter. Im Gegenzug eignen sich für größere Aquarien so genannte Außenfilter als Topffilter. Hinzu kommen Kiesfilter und Sandfilter. Bodenfilter greifen vielmehr auf die Systeme zurück, indem sie den Kies am Grund zum Filtern verwenden. Gerade in Deutschland sind diese Filterarten jedoch äußerst selten. Eines ist allen Filtern gemeinsam: Sie arbeiten nach einem innovativen Funktionsprinzip.

In diesem Zusammenhang sollten Sie jedoch bedenken, dass gerade zu Anfang noch nicht die notwendige Menge an Mikroorganismen vorhanden ist. So ist es ratsam, ein nagelneues Aquarium erst einmal ein paar Wochen mit dem Außenfilter und ohne Fische zu betreiben. Infolgedessen ist es möglich, auf natürliche Art und Weise Mikroorganismen anzusiedeln. In einigen Fällen bietet der Handel auch einen so genannten Filterstarter, der diesen Prozess beschleunigt.

 

Vergleich: Vor- und Nachteile für Aquarienaußenfilter – und Aquarieninnenfilter

Im Gegensatz zum Innenfilter sind Außenfilter in der Lage, selbst größere Wassermengen bis zu 2000 l mühelos zu bewältigen. Sie werden außerhalb in direkter Nähe platziert und lassen sich so ganz angenehm und diskret im Schrank oder im Regal verstecken. Folglich bleibt Ihnen viel mehr Platz im Inneren des Aquariums für die Fische und die Gestaltung mit Pflanzen. Wir empfehlen in diesem Zusammenhang fertige Schränke für Aquarien. Diese kombinieren eine stabile Standfläche für das Aquarium und im unteren Bereich einen geschlossenen Schrank bzw. ein Regal, wo alle Utensilien wie auch der Außenfilter Platz finden.

Gerade die Ansaugstutzen sollten bei beiden Filtern vorab gesichert werden. Andernfalls könnten gerade sehr kleine Fische und Wasserbewohner von diesem Filter angesaugt werden. Im Hinblick auf die Auswahl gilt es, auf Zuverlässigkeit zu achten, denn selbst die kleinste Unterbrechung des Filters kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Die Wasserwerte könnten sich rapide verschlechtern, was sich auf die Gesundheit der Fische niederschlägt. In jedem Fall sollten Sie Wert darauf legen, einen Außenfilter regelmäßig zu warten, um dieses Risiko so gering wie nur möglich zu halten. Die größte Gefahr bei einem Defekt sind austretendes Wasser und in der Folge Wasserschäden, die sich auf die gesamte Wohnung ausbreiten.

Gerade wenn das Becken größer dimensioniert ist, sollte die Anschaffung eines Aquarienaußenfilters ins Auge gefasst werden. Die Geräte passen im Hinblick auf ihre Leistung zum jeweiligen Volumen und der Beckengröße. Das mag ein Grund sein, warum viele Händler ihren Außenfilter immer unter der Angabe von Litern verkaufen. Über verschiedene Filtermaterialien lässt sich die jeweilige Leistung an die individuellen Bedürfnisse anpassen.

 

Für Einsteiger und kleiner Aquarien: der Innenfilter

Im Grunde genommen gehören Innenfilter und Außenseiter zu den gängigsten Formen für Sauberkeit und Ordnung und für ein stabiles, biologisches System im Aquarium. Erst im direkten Vergleich und Produkttest fallen konkrete Vorteile und Nachteile auf. In den meisten Fällen wird der Aquarieninnenfilter über Saufnäpfe direkt an der Scheibe im Inneren befestigt. Ein bis zwei Filterkammern werden mit Filterwatte oder Filterschwämmen bestückt. Im unteren Bereich des Filters sitzt eine Wasserpumpe, die das Wasser ansaugt und im oberen Bereich klares und sauberes Wasser wieder herausgibt.

 

Vorteile der Innenfilter:

  • preisgünstige Filtermethode für Anfänger und kleinere Becken
  • bei Defekten kann kein Wasser aus dem Becken heraustreten

Nachteile:

  • Babygarnelen und kleine Fische können leicht angesaugt werden
  • aufwändige Pflege und Wartung der Filter
  • nach der Reinigung können Schmutzteile zurückbleiben

 

Sie sollten einen Filter immer dann reinigen, wenn Sie einen signifikanten Abstieg der Funktionen und Wasserqualität feststellen. Dennoch ist es nicht sinnvoll, eine wöchentliche Reinigung der Filterpapiere vorzunehmen. Schließlich benötigt das Aquarium für das Aufrechterhalten des biologischen Systems ein gewisses Maß an Mikroorganismen. Zudem sollten Sie vorab beim Einsatz des Innenfilters die einzelnen Ansaugflächen mit Netzen bedecken. Andernfalls stellen diese eine Gefahr für die kleinen Bewohner des Aquariums dar.

 

Höhere Ansprüche und Becken: der Außenfilter

In den meisten Fällen sitzt ein abnehmbarer Deckel direkt im Außenfilter der Pumpe, der über einen Schlauch das verunreinigte und verbrauchte Wasser ansaugt, durch die einzelnen Filtermembranen reinigt und durch den anderen Schlauch an das Becken abgibt. In der Filterkammer erfolgen eine mechanische und eine biologische Reinigung.

 

Vorteile der Aquarium Außenfilter:

  • erhöhte Individualität mit unterschiedlichen Filtermedien
  • diskrete Unterbringung
  • hohe Leistungen für große Becken
  • einfache und zeitsparende Reinigung

 

Nachteile:

  • Schutzvorrichtung vorm Ansaugkorb anbringen
  • regelmäßige Wartung, andernfalls droht Wasserschaden bei Defekt
  • eher seltenes Auswaschen der Filter-Medien
  • kostspieliger in der Anschaffung
  • Bedarf von mehr Platzvolumen

 

Gerade bei Anfängern und kleineren Becken ist zumeist der Innenfilter die bessere Wahl. Wenn Sie jedoch von Anfang an eine stimmige Grundlage legen wollen und sich direkt mit einem Profi Set ausstatten möchten, raten wir wärmstens zu einem leistungsstarken Aquarium Außenfilter. Im Prinzip entscheidet die Filtermethode, die zu eurem Becken, zu den Fischen und euren Leistungen passt.

 

Vor- und Nachteile für Aquarienaußenfilter – und Aquarieninnenfilter auf einen Blick

EigenschaftenAquarieninnenfilterAquarienaußenfilter
Leistung6 Wattbis 16 Watt
Durchflussmengemax. 400 Liter pro Stunde450 bis 630 Liter pro Stunde
Größekompakt unter 50 cm3,7 kg
Filtervolumenca. 6 bis 10 Literhohe/ biologische Filterleistung bis 7,5 Liter
Pflegeregelmäßig reinigen,

relativ aufwendig

 

komfortabel und einfach,

seltener Reinigungsbedarf

Preis20 bis 100 Euro70 bis 200 Euro
FiltermedienFilterwatte, Aktivkohle, Filterschwamm, Nitrax, Cirax, PhoraxKeramik, feine und grobe Filterschwämme, Filterwatte, Aktivkohle, Lavagranulat, Zeolith
Kombination mit Vorfilterextern kombinierengängige Kombinationen
Platzbedarf im Aquariumgeringer Platzbedarferhöhter Bedarf in Kombination mit einem Schrank
Stress für Fischevermehrter Stress durch häufigere Reinigungseltene Reinigungen minimieren auch den Stress
Integrierte Heizungmit Stabheizung möglichmöglich

 

 

Im Grunde genommen entscheiden Ihre persönlichen Vorgaben und die des Beckens über die Notwendigkeit der Anschaffung eines Innenfilters und Außenfilters. Eine höhere Investition am Anfang wird sich in den folgenden Jahren für die Qualität des Aquariums und der Bewohner positiv auswirken. Lassen Sie sich die folgenden Produkttests, Vergleiche und detaillierten Ausführungen zu den Top Geräten und Testsiegern nicht entgehen.

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