aquarium wasser hart
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Wie kann ich mein Aquarium Wasser enthärten?

Die meisten Probleme im Aquarium stellen sich ein, wenn die Wasserwerte nicht in Ordnung sind. Das normale Leitungswasser bringt oftmals nicht die Qualität mit, um für eine optimale Lebensumgebung für die Fische zu sorgen. Ist das Aquariumwasser zu hart und ihr fragt euch, was ihr tun könnt, solltet ihr unbedingt weiterlesen. Im folgenden Ratgeber liefern wir praktische Tipps, wie ihr die Wasserqualität ganz einfach verbessert.

Was tun, wenn das Aquarium Wasser zu hart ist?

Du solltest unbedingt die Auswahl der Fische auf die Wasserhärte abstimmen. Hältst du Fische, die weiches Wasser benötigen, musst du das harte und das weiche Wasser in einem festen Missverhältnis kombinieren. Kontrolliere regelmäßig die Wasserhärte.

Das raten die Profis: Aquarium Wasser zu hart

Einsteiger und Anfänger sind gut damit beraten, sich zunächst über die optimale Wasserqualität in Kenntnis zu setzen. So steht eine Analyse des Leitungswassers an erster Stelle. Über die aktuellen Wasserwerte lässt sich recht einfach feststellen, wie es um die Qualität aus der Leitung steht. Das ist ein wichtiger Schritt, den ihr noch vor der Anschaffung eines Aquariums und der Fische macht. Tatsächlich ist die Qualität in vielen Regionen so eingeschränkt, dass nur noch eine begrenzte Anzahl an Fischen zur Auswahl bleibt.

Tipp: Es ist auf jeden Fall ratsam, die Fischauswahl an den Wasserwerten zu orientieren. Schließlich gibt es Arten, die gut mit hartem Wasser zurechtkommen und mit dieser Qualität leben können.

Wer es auf Fische abgesehen hat, die eine andere Wasserqualität bevorzugen, benötigt weicheres Wasser oder Osmosewasser. Eine Alternative bilden der Einsatz eines Ionenaustauschers und ein aktiver Bodengrund.

Wie verbessert ihr die Wasserqualität?

Ihr könnt nicht einfach Wasser aus unterschiedlichen Quellen beliebig vermengen. Zunächst muss das Mischungsverhältnis konstant bleiben. Andernfalls müssen eure Fische immer wieder mit wechselnden Wasserwerten leben. Holt ihr euch zum Beispiel weicheres Wasser und wollt es mit dem hartem Wasser mischen, solltet ihr neben der Wasserhärte auch die anderen Werte kontrollieren. Andernfalls holt ihr euch schnell Schadstoffe oder Verunreinigungen in das Aquarium, was zu verheerenden Problemen führt.

Prüft die Einstellungen der CO2 Anlage, wenn ihr weicheres Wasser in das Aquarium einbringt. Schließlich ist dieses Wasser in der Lage, CO2 effektiver aufzunehmen. Die Konzentration kann sich so ganz leicht verschieben.

Was raten Aquaristen in den Fachforen:

In den Fachforen tauschen sich die Aquaristen über die Probleme mit zu hartem Wasser aus. Viele erfahrene Aquarium-Besitzer raten anderen dazu, erst einmal die Ursache des harten Wassers zu ergründen. Tatsächlich steigt bei einigen die Härte erst im Nachhinein. Das kann an den eigenen Fehlern liegen. Kommt weiches H2O aus dem Wasserhahn und steigt die Härte später an, muss die Ursache auf dem Weg dazwischen liegen. Wer einen Eichenextrakt im Aquarium einsetzt, muss aufpassen. Damit kann sich der pH-Wert nach unten verändern.

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Was ist ein Wasserenthärter?

Im Prinzip machen die Enthärter nichts anderes, als die Wasserkomponenten wie Kalzium und Magnesium gegen weiche Ionen wie Natrium zu tauschen. Grundsätzlich gehören Natriumsalze nicht zu den schwerlöslichen Stoffen. In Bezug auf die magnetischen Wasserenthärter kann sich die Zusammensetzung nicht ändern. Hierbei geht es vielmehr darum, die Struktur der Kalkpartikel zu verändern, sodass sich diese nicht mehr festsetzen können.

ACHTUNG: Du solltest die Härte regelmäßig messen, um festzustellen, ob eine Veränderung eintritt. Vielleicht ergibt sich die Gelegenheit, das Wasser aus einer speziellen Anlage zu beziehen.

Wie Aquarium Wasser enthärten?

Wer sein Aquarium Wasser enthärten möchte, dem bleiben diverse Optionen zur Auswahl. Zum einen ist von der Osmose die Rede. Zum anderen könnt ihr das Wasser voll- oder teilentsalzen. Bei der Osmose benötigt ihr relativ viel Wasser, um optimale Bedingungen für euer Becken und die Tiere zu schaffen.

Das Osmosewasser punktet mit einem optimalen Reinheitsgrad. Salze und Mineralien könntet ihr später selbst hinzufügen, um euren Fischen eine gesunde Lebensgrundlage zu bieten. Grundsätzlich ist das Osmosewasser von allen Inhaltsstoffen befreit.
Mit anderen Worten: Zukünftig kann sich auch kein Kalk mehr an den Aquariumwänden absetzen. Ihr müsst euer Becken viel seltener reinigen.

So beeinflusst ihr für die Wasserqualität

Die Pflanzen und Tiere im Becken bestimmen die Qualität des Aquariumwassers. Anfänger und Einsteiger entnehmen aus dem heimischen Teich oder Bach regelmäßig Wasser, das den natürlichen Lebensbedingungen der Fische am ähnlichsten ist. Viele Aquaristen sind mit den einheimischen Fischarten nicht lange glücklich. Sie wollen ihr Becken schon bald mit anderen Arten bestücken. Damit steigt auch der Aufwand.

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Wasser enthärten für exotische Fische

Wer zukünftig exotische Fischarten halten möchte, muss die Fische und die Wasserpflanzen sorgfältig überwachen. Überprüft permanent die Wassertemperatur und füttert die passende Nahrung. Nicht zuletzt die Wasserqualität und Zusammensetzung wirken sich maßgeblich auf euer Aquarium aus. An dieser Stelle wird einmal mehr deutlich, dass Leitungswasser diese hohen Anforderungen nicht erfüllt. Wie sollte es auch auf die Qualität wie im Amazonasgebiet und in der Karibik kommen.
Grundsätzlich ist es so: Je exotischer und seltener die Fischarten sind, desto höher sind auch ihre Ansprüche, die sie an das Wasser im Aquarium stellen.

Wasser enthärten mit Osmosewasser

Maximale Stabilität und eine natürliche Umgebung erreicht ihr mit Osmosewasser. Es lässt sich einfach mit den Inhaltsstoffen in der passenden Konzentrationen anreichern. Im Fachhandel gibt es Sets mit Mineralien, die ihr in das Wasser gibt. Dabei könnt ihr das Verhältnis der Inhaltsstoffe vernachlässigen. Ihr haltet euch lediglich an das Verhältnis aus Wasser und Inhaltsstoffen, das der Hersteller veranschlagt.

Junge Fische und die passende Wasserqualität

Noch empfindlicher sind die jungen Fische, die frisch geschlüpft sind. Wer hier nicht penibel auf die Wasserqualität im Aquarium achtet, bringt das Leben der Wasserbewohner in Gefahr. Deformationen am Körper, wie zum Beispiel verkrüppelte oder verformte Flossen, sind ein erstes Indiz für eine schlechte Wasserqualität.

Im direkten Vergleich zum Leitungswasser könnt ihr nahezu ausschließen, dass in das Osmosewasser Schadstoffe gelangen. Auch infolge von Sauerstoffmangel kann es zu einer Schädigung kommen. Dafür solltet ihr regelmäßig die gesamte Technik am Aquarium auf ihre Funktion überprüfen.

 

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