Entwurmung bei Katzen und homöopathische Wurmkuren

    Wurmkur für Katzen

    Verliert Deine Katze an Gewicht oder zeigt sie Symptome, wie Erbrechen oder Durchfall, sind das erste Anzeichen für einen Wurmbefall.

    Um die Gesundheit Deines Haustieres vollständig zu erhalten, gehört es zum Standard, regelmäßig zu entwurmen.

    Neben der Gesundheit des Stubentigers ist auch Deine in Gefahr. Selten ist der Parasiten-Befall auf den Menschen übertragbar. Hier in diesem Artikel erfährst Du Informatives zum Thema Entwurmung bei Katzen.

    Wurmkur
    Wurmkur bei Katzen . Urheber: ilona75 / 123RF

    Herkömmliche Entwurmung bei Katzen

    Arten der Entwurmung

    Es existieren mittlerweile vier verschiedene Methoden zur Entwurmung der Katze:

    • Wurmpaste,
    • Spritze,
    • Tablette,
    • Spot-On.

    Wurmpaste zum Einträufeln

    Die Verabreichung der Wurmpaste mithilfe einer Spritze gestaltet sich als schwierig. Die Paste träufelst Du der Katze in einer größeren Menge in den Mund ein. Stubentiger sträuben sich lautstark gegen diese Methode. Wundere Dich nicht, wenn er Dir böse ist und Dich wutentbrannt kratzt. Die Entwurmung mit Paste bedeutet Stress für alle Parteien.

    Die Entwurmung bei Katzen mit der Spritze ist wesentlich einfacher. Nach einem kleinen Stich ist sie schnell erledigt. Probleme entstehen, wenn die Katze nicht gerne in der Transportbox sitzt oder mit dem Auto mitfährt. Außerdem ist hier ein Besuch beim Tierarzt nötig. Das ganze Prozedere macht die Katze vier Mal im Jahr durch. Dies verursacht Stress bei ihr und zusätzliche Kosten beim Tierhalter.

    Lesetipp: Wie oft muss man eine Katze entwurmen?

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    Tablette zum Einnehmen

    Die Frage, die sich hier sofort stellt, ist, wie die Tablette in die Katze kommt. Dabei ist der Einfallsreichtum des Besitzers gefragt. Das Schwierigste ist, den Geruch der Tablette so zu verbergen, dass die Katze das Leckerli dennoch frisst. Die überwiegende Anzahl der Tierhalter steckt sie dem Tier direkt in den Rachen. Dies zwingt sie, das Präparat herunterzuschlucken. Bei einer Methode der Entwurmung der Katze versteckst Du das Präparat in rohes Fleisch oder Streichwurst oder in etwas, was die Katze gerne frisst.

    Am besten eignet sich eine Malzpaste. Diese Paste ist schmierig und klebrig, weshalb sie sich wie ein Film um die Tablette zieht. Dies überdeckt den Geruch des Entwurmungs-Präparats und die Katze nimmt das Medikament gerne an. Die geruchsneutrale Tablette der Marke Milbermax, schmeckt nicht bitter, sodass Katzenhalter sie gerne verwenden. Diese Art der Entwurmung der Katze ist bis auf das Schlucken der Tablette, die beste Möglichkeit Dein Tier gesund zu erhalten.

    Spot-On als Nackentropfen

    Eine neue Technik, um der Katze Entwurmungs-Mittel zu verabreichen, stellen Spot-On-Präparate dar. Dabei tropfst Du Deinem Tier das Mittel in den Nacken, weil dieser außerhalb des Abschleck-Radius liegt. Diese Methode der Entwurmung der Katze gilt als effektiv, doch entwickeln manche Katzen Nebenwirkungen. Stubentiger, die dieses Präparat nicht vertragen, bekommen Juckreiz oder gar Haarausfall. Verhaltens-Störungen treten in seltenen Fällen auf. Schleimhäute, besonders um die Augen, reizen aus und beginnen zu brennen. Für Katzen, die Spot-Ons vertragen, ist diese Art zu entwurmen, die stressfreieste Methode.

    Parasiten und Wurmarten

    Zu den häufigsten Parasiten und Wurmarten, welche die Katze befallen, zählen:

    • Bandwurm
    • Hakenwurm
    • Spulwurm

    Bandwurm als häufigste Wurm-Art

    Bandwürmer gehören zu der Rubrik der Plattwürmer, sie leben hauptsächlich im Darm der Katzen. Infiziert sich das Tier über einen Floh, legt der Wurm seine Eier im Darm ab. Diese verlassen den Wirt über den ausgeschiedenen Kot. Dabei gelangen sie in einen geeigneten Zwischenwirt, wo die Larven schlüpfen. In diesem Stadium ist der Parasit inaktiv und wächst unbemerkt heran. Überträger der Schädlinge sind kleinere Nagetiere, wie Mäuse oder Ratten oder bereits infizierte Flöhe. Diese verspeist die frei lebende Katze oder nimmt die Schmarotzer bei der Fellpflege auf.

    Vor allem stecken sich Freigänger-Katzen häufiger an, da kleine Nagetiere Überträger sind. Katzen geraten mit diesen beim Spiel und bei der Jagd in Kontakt.

    Hakenwurm: der Dünndarm-Parasit

    Dieser Parasit erreicht eine Größe bis zu eineinhalb Zentimeter. Das besondere dieses Wurmes ist, dass die Larven sich durch die Haut der Katze bohren. Dabei gelangen sie in Blutgefäße und setzen sich im Dünndarm ab. Die Katze nimmt die Hakenwürmer auch durch Fressen von Nagetieren auf. Die Infektion verläuft symptomlos, nur bei stärkerem Befall tritt Abmagerung durch Durchfall oder Blutarmut auf. Der Nachweis erfolgt über Identifikation der Eier im Kot und am After.

    Spulwürmer

    Spulwürmer produzieren eine große Menge an Eier, die mit dem Ausscheiden des Kots in die Umwelt gelangen. Hier gedeihen die Wurmlarven, bis sie auf einen Wirt treffen. Diese Würmer leben im Dünndarm des Tieres und bei starkem Befall hat es Haarausfall zur Folge. Mit einer Länge bis zu zehn Zentimetern gehört der Spulwurm zu den größeren Parasiten.

    Symptome was tun?

    Zeigt das geliebte Tier Anzeichen für stärkeren Wurmbefall, ist ein Besuch beim Tierarzt unvermeidlich. Um dies vorzubeugen, sorgt der Besitzer für die regelmäßige Entwurmung der Katze. Idealerweise sprichst Du die Menge und das Produkt mit Deinem Tierarzt ab, damit Dein Haustier keine Schäden erleidet. Die Methode zur Entwurmung probierst Du einfach aus. Die Art, die am am wenigsten Stress verursacht, ist die optimale Lösung für Dich und Deine Katze.

    Homöopathische Entwurmung für Katzen

    Suchst Du einen Ersatz zu den herkömmlichen Entwurmungs-Präparaten? In diesem Artikel erfährst Du, welche Arten von Würmern existieren und wie Du mit alternativen Mitteln Deine Katze vor Wurmbefall schützt. Homöopathische Entwurmung der Katze ist, neben den oftmals chemisch hergestellten Präparaten, eine effektive Art, die Würmer fernzuhalten.

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    Parasiten befallen Katzen. Dies stellt einen natürlichen Vorgang in der Natur dar. Für das Tier besteht erst eine Gefahr, wenn die Schmarotzer nicht mehr im Einklang leben. Sie nehmen sich oft mehr von der Katze, als diese verkraftet. Stirbt der Wirt, sterben die Parasiten. Dies ist bei einem schwachen Immunsystem oder bei einem erkrankten Tier der Fall. Schlechte Ernährung oder Blutarmut führen ebenso dazu, dass die Schmarotzer der Katze zusätzlich schaden.

    Homöopathie als Alternative

    Um den Befall zu stoppen oder zu vermindern, bietet sich die homöopathische Entwurmung der Katze an. Bei dieser Methode helfen verschiedene Präparate gegen unterschiedliche Wurm-Arten:

    • Abrotanum bei Spulwurm
    • Carduus marianus bei Hakenwurm
    • Calcium carbonicum bei Bandwurm

    Tierarzt-Besuch zur Feststellung der Wurm-Art

    Ein Tierarzt ist nötig, um die Art des Wurmes zu erkennen. Dabei wird der Kot oder eine Probe vom After des Tieres, unter dem Mikroskop auf Eier oder Parasiten untersucht. Es ist wichtig die Art zu bestimmen, sonst lassen die Würmer nicht von der Katze ab. Kennst Du den Schmarotzer, besuchst Du einen professionellen Homöopathen, der Dir das richtige Mittel gibt.

    Wirkung von homöopathische Mitteln

    Die homöopathische Entwurmung der Katze erfolgt auf eine andere Art, als die herkömmlichen Mittel wirken. Hierbei verändert sich das Darm-Milieu, welches den Würmern nicht mehr passt und sie verlassen selbstständig den Darm der Katze. Ein großer Vorteil ist, dass die Schmarotzer nicht dabei sterben. Die Parasiten sondern bei ihrem Tod Toxine im Darm ab, was die Katzen-Leber in Anspruch nimmt. Zusätzlich bleiben dem Stubentiger die chemischen Entwurmungs-Tabletten erspart. Die Kur dauert bis zu mehreren Tagen oder Wochen, bis alle Würmer den Darm verlassen.

    Lang anhaltender Schutz

    Trifft die Wahl, zur Bekämpfung der Parasiten auf eine homöopathische Entwurmung der Katze, beugt dies gleichzeitig einen neuen Befall vor. Dieser Schutz wirkt zwischen ein bis zwei Monaten nach der Kur. Grundsätzlich empfehlen Tierärzte eine Freigänger-Katze, vier Mal im Jahr zu entwurmen. Beachte bei kranken Katzen, dass die Medikamente, die Du ihr verabreichst, nur einwandfrei wirken, wenn Dein Stubentiger frei von Würmern ist.

    Homöopathie ist umstritten

    Die „Deutsche Homöopathie-Union“ in Karlsruhe äußert sich zu diesem Thema gegen diese Methode zur Entwurmung. Sie empfehlen kein homöopathisches Arzneimittel zur Bekämpfung von Parasiten. Ein Wurm-Befall stellt eine ernst zu nehmende Erkrankung dar, welche die DHU mit konventionellen Arten zu behandeln empfiehlt. Homöopathie ist eine Reiz- und Regulations-Therapie, mit der es möglich ist, auf den Stoffwechsel einzuwirken. Jedoch ist dies nicht direkt auf den Darm-Parasiten anwendbar. Die „Deutsche Homöopathie-Union“ rät zu gewöhnlichen Entwurmungs-Methoden, da die Ansteckungs-Gefahr für Menschen und vor allem für Kinder besteht. Da ein enger Körper-Kontakt zum Tier besteht, empfiehlt sich, den Wurm-Befall schnell und gezielt zu bekämpfen.

    Homöopathie oder Schulmedizin bei der Entwurmung

    Diese Entscheidung liegt beim Katzenhalter. Die Gesundheit der Katze sowie die eigene, stehen an erster Stelle. Um optimal für das Wohl der Katze zu sorgen, berätst Du Dich mit Deinem Tierarzt. Bei starkem Befall ist eine Entwurmungs-Kur der Schulmedizin erforderlich, um die Parasiten schnellstmöglich zu bekämpfen. Die homöopathische Entwurmung der Katze benötigt ohnehin einen Besuch beim Tierarzt, um die Wurm-Art konkret zu bestimmen. Dies bietet die beste Gelegenheit, die Meinung des Arztes einzuholen.

    Quellen und Links

    ⏲ Letzte Aktualisierung am von Mario Foerster, Redaktion
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