Alle Darmerkrankungen beim Hund in der Übersicht

    Ursachen, Symptome und Therapie

    Leishmaniose beim Hund
    Leishmania Bakterien, Copyright: Tyrannosaurus bigstockphoto

    Bei Hunden stellen akute und chronische Darmerkrankungen keine Seltenheit dar. Da zahlreiche Tiere Futterunverträglichkeiten entwickeln, steigt die Anzahl der Krankheitsfälle. Die Ursachen für die gesundheitlichen Komplikationen zeigen sich vielseitig. Leiden Welpen an einem beschädigten Dünndarm, entwickeln sich daraus lebenslang auftretende Allergien und Verdauungsstörungen. Zu den Ursachen für die Darmerkrankungen von Hunden gehören Giardien. Vorwiegend bei Haustieren mit einem geschwächten Immunsystem treten die Erreger auf.

    Verdauung und Darm bilden die wesentlichen Bestandteile für die Gesundheit unserer Tiere. So belasten Darmerkrankungen beim Hund den Organismus und schränken die Lebensqualität ein. Die Funktionsweise der Verdauung und Zersetzung der Lebensmittel ist ein komplexer Prozess. Ebenso unterschiedlich stellen sich die Darmerkrankungen beim Hund dar. Ich widme mich den Arten im folgenden Artikel und liefere die wichtigsten Symptome und praktische Tipps zur Behandlung.

    5 Fakten zu Darmerkrankungen bei Hunden

    • Häufig kommen Darmerkrankungen bei Hunden aufgrund von Gewebeveränderungen und Erregern vor.
    • Eine ungesunde Lebensweise erhöht bei den Haustieren das Risiko einer chronischen Darm- oder Durchfallerkrankung.
    • Stress und eine Mangelernährung zählen zu den Faktoren, die die Darmflora nachhaltig schädigen.
    • Charakteristische Symptome für eine Darmerkrankung bestehen in einem geschwollenen Bauch, Magenschmerzen und Durchfall.
    • Die Therapie der Erkrankung hängt maßgeblich von deren Ursache ab.
      Warum leiden Hunde an Darmerkrankungen?

    Spondylose beim Hund
    Röntgen bei Spondylose beim Hund Copyright: Nomad Soul bigstockphoto

    Ursachen für eine Darmerkrankung

    Zu den Hauptursachen für eine Darmerkrankung beim Hund im Welpenalter zählen die Giardien. Dabei handelt es sich um Erreger, die sich an der Darmschleimhaut sammeln. Solange das Muttertier ihre Welpen säugt, profitieren diese von der Immunität gegen die Parasiten. Durch die Muttermilch nehmen sie Antikörper, die IgA, auf. Diese verhindern, dass sich die Giardien im Darm anheften und vermehren. Bei erwachsenen Hunden treten die Erreger selten auf. Vorwiegend befallen sie Tiere mit einer geschwächten Immunabwehr. Leidet Dein Haustier unter einer chronischen Krankheit, steigt die Wahrscheinlichkeit eines Giardienbefalls.

    Sobald sich die Darmflora erholt, eliminieren die körpereigenen Abwehrkräfte die Darmparasiten eigenständig. In der 2012 veröffentlichten Publikation „Chronische Darmerkrankungen beim Hund: eine Übersicht“ nennen die Verfasser drei Haupterkrankungen im Darm:

    • entzündliche Darmerkrankungen,
    • Futtermittelunverträglichkeit,
    • bakterielle Überwucherungen im Dünndarm.

    Des Weiteren existiert eine Reihe von Faktoren, welche die Darmflora negativ beeinflussen. Beispielsweise sorgt anhaltender Stress für eine Schwäche der Immunabwehr. Daraus folgen Verdauungsstörungen und ein temporärer Funktionsverlust des Darms.

    Leiden beispielsweise Welpen an Transportstress, neigen sie zu starkem Durchfall. Leben zahlreiche Hunde an einem Ort – in einem Tierheim oder einer Auffangstation – tritt ein erhöhter Infektionsdruck auf.

    Ebenso wie die Mangelernährung führt dieser zu einem hohen Risiko einer gestörten Darmflora. Die Krankheitsentstehung im Darm begünstigen Flüssigkeitsmangel sowie eine ungesunde Ernährung. Vorwiegend kohlenhydratreiches Trockenfutter schädigt auf die Dauer den Hundedarm.

    Leishmaniose beim Hund
    Leishmania Bakterien, Copyright: Tyrannosaurus bigstockphoto

    Darmerkrankungen bei Welpen und jungen Hunden

    Speziell bei Welpen und Junghunden treten diese Infektionen häufig auf. Der Grund besteht in dem instabilen Immunsystem der Haustiere. Befallen Giardien junge Hunde, sorgt eine chronische Immunschwäche auch nach erfolgreicher Behandlung für ein Wiederaufflammen der gesundheitlichen Komplikation.

    In einigen Fällen weisen die Welpen einen Antikörpermangel auf. Die Tierärzte sprechen von einem Gammaglobulinmangel. Zeigen sich Darmerkrankungen bei Hunden im Welpenalter, handelt es sich um schwerwiegende Gesundheitsprobleme. Speziell ein mehrere Tage anhaltender Durchfall führt zur Dehydrierung der Haustiere. Dadurch kann eine akute Lebensgefahr entstehen.

    Die wichtigsten Darmerkrankungen in der Übersicht

    • Magen-Darm-Entzündung (Gastro-Enteritis )
    • Darmentzündung (Enteritis)
    • Darmperforation (akuter Bauch)
    • Darmverschluss (Ileus)
    • Durchfall (Diarrhö)
    • Dickdarmentzündung (Colitis)
    • Verstopfung (Obstipation)Parasiten und Würmer führen zu Durchfall
    • Giardien – mikroskopisch kleine Parasiten befallen Dünndarmschleimhaut
    • Diabetes mit erhöhter Gefahr bei älteren Hunden und Übergewicht
    • Darmkrebs – regelmäßiges Abtasten und Futterkontrolle durch Hundehalter
    • Erbrechen und Durchfall kann bei jungen Hunden schnell zur Dehydrierung führen

    Darmerkrankung und Parasitenbefall erkennen und handeln

    Zu den häufigsten Problemen kommt es in Verbindung mit Parasiten und Würmern. Von daher solltet ihr regelmäßig euren Hund entwurmen. Erwachsene Hunde werden alle drei Monate entwurmt.

    Das passende Wurmmittel gibt es beim Tierarzt. Das Schema der Entwurmung unterscheidet sich bei den Welpen, die mit zwei Wochen zum ersten Mal gegen die Spulwürmer entwurmt werden. Danach folgen die weiteren Wurmbehandlungen in einem Rhythmus von zwei Wochen.

    Nicht nur die Welpen, auch die Mutterhündin muss gegen Würmer behandelt werden. Seid ihr bei einem Züchter, lasst euch den Wurmpass eines Welpen zeigen, denn dieser weißt die wichtigsten Entwurmungen aus. Anfangs ist es empfehlenswert, die einzelnen Wurmkuren einzutragen, um nicht die Übersicht zu verlieren.

    Symptome für Wurmbefall:

    • Durchfall und Erbrechen
    • Verstopfung
    • Mangelerscheinungen
    • Juckreiz am Po
    • stumpfes Fell
    • Gewichtsabnahme
    • Appetitlosigkeit
    • aufgeblähten Bauch

    Grundsätzlich treten nicht einzelne Symptome bei dieser Form der Darmerkrankung solitär auf. Es ist von einer Kombination der Symptome und Krankheitszeichen auszugehen. Nicht zuletzt im Kot lassen sich die feinen Würmer erkennen. Spätestens dann besteht dringender Handlungsbedarf.

    Darmerkrankung: Durchfall

    Nun gehört Durchfall nicht zu einer Darmerkrankung beim Hund, sondern zu den wichtigsten Symptomen und Anzeichen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Ist die Verdauung gestört, können die einzelnen Nährstoffe nicht richtig verdaut werden und kommt zu Durchfall.

    Gerade bei jungen Hunden und Welpen kann dies schnell lebensbedrohlich werden, da mit dem Durchfall jedes Tier Feuchtigkeit, Wasser und Salze verliert. Nehmen die Hunde bei Durchfall nicht genügend Wasser auf, trocknet der Organismus aus. Von daher solltet ihr niemals länger als einen Tag warten, wenn euer Welpe unter Durchfall leidet. Am besten geht ihr gleich zum Tierarzt und lasst euren Hund untersuchen.

    Darmerkrankung und Erbrechen

    Ein weiteres sehr häufiges Symptom für Durchfallerkrankungen beim Hund ist Erbrechen. Die Ursachen dafür können äußerst komplex sein und gehen auf Magenbeschwerden, Bauchschmerzen und Unwohlsein zurück. Vielleicht hat euer Hund etwas Falsches gefressen oder einfach zu viel gefressen. Der Magen verschafft sich durch das Erbrechen Erleichterung und leert sich.

    Aber auch bei einem parasitären Infekt, bei Erkältungen oder anderen Erkrankungen gehört Erbrechen zu den häufigsten Anzeichen. Es besteht kein Handlungsbedarf, sofort in Panik zu verfallen, wenn euer Hund einmal etwas herauswürgt. Erst bei häufigerem Erbrechen solltet ihr aktiv werden und zumindest die unkontrollierte Futterzufuhr unterbinden.

    Diabetes

    Eine immer häufigere Darmerkrankung beim Hund in unserer Gesellschaft ist Diabetes. Von der Zuckerkrankheit können eigentlich alle Säugetiere betroffen sein. Bei Hunden kommt es dazu oftmals im fortgeschrittenem Alter und bei Übergewicht. Es liegt eine Stoffwechselstörung vor und der Körper ist nicht mehr in der Lage, ausreichend Insulin für die körpereigenen Prozesse zu bilden. Liegt ein Insulinmangel vor, bleibt Zucker im Blut zurück und gleichzeitig steigt der Blutzuckerspiegel an.

    Bleibt eine Diabetes beim Hund unbehandelt, kann dies Leber und Nieren zusetzen. Das Ganze führt zu einer Trübung der Augen bis zu einer Erblindung.

    Die wichtigsten Symptome für Diabetes beim Hund:

    • Umfallen und Zittern
    • häufiger Harndrang
    • Schwächung der Tiere
    • erkrankte Hunde trinken übermäßig viel
    • Gewichtsverlust trotz großem Heißhunger

    Mit diesen Symptomen solltet ihr mit eurem Hund unbedingt zum Tierarzt gehen. Es handelt sich bei Diabetes beim Hund um eine nicht heilbare, aber eine gute handelbare Darmerkrankung. Die betroffenen Tiere benötigen Insulin. Gemeinsam mit dem Tierarzt besprecht ihr die Medikation und könnt über regelmäßige Kontrollen und eine angepasste Fütterung das ursprüngliche Wohlbefinden beim Tier wiederherstellen.

    Darmerkrankung und Darmkrebs

    Zu den schlimmsten Formen der Darmerkrankungen beim Hund gehört Darmkrebs. Seine unspezifischen Symptome erschweren eine Frühdiagnostik. Die Wahrscheinlichkeit an dieser Darmerkrankung zu leiden, steigt bei den älteren Hunden, sodass 10 % der Tumore vor allen Dingen im Dickdarm, Dünndarm, am After und in Enddarm sowie im Magen auftreten.

    ACHTUNG: Ein Tumor bedeutet nicht immer gleich Krebs beim Hund. Erst wenn mehrere Faktoren zusammenkommen, wird aus einem gutartigen Gewächs ein bösartiger Tumor.

    Hier eine Übersicht der Symptome für Darmkrebs beim Hund:

    • Gewichtsabnahme
    • Veränderungen im Fressverhalten
    • Durchfall oder Verstopfung
    • Erbrechen
    • Veränderungen in der Konsistenz vom Kot
    • zunehmende Müdigkeit

    In einigen Fällen lassen sich die Tumore chirurgisch entfernen oder über eine Strahlentherapie behandeln. Dabei sollten die Besitzer immer im Wohle des Tieres entscheiden. Lebensverlängernde Maßnahmen machen nur dann Sinn, wenn ein Hund sich immer noch eine entsprechende Lebensqualität bewahrt.

    Krebsvorsorge und Kontrolle macht nicht nur beim Menschen, sondern auch beim Tier Sinn. Wir sollten in regelmäßigen Abständen den Körper abtasten, das Fress- und Trinkverhalten beobachten ebenso wie die Verdauung, den Kot und den Urin.

    Warum führen Giardien zu Darmproblemen?

    Bei Giardien handelt es sich um einzellige Geißeltierchen. In der Fachsprache tragen sie den Namen Protozoen. Sie ähneln den Kokzidien und gehören zu den Parasiten. Die Erreger sammeln sich mithilfe ihrer Haftscheiben an der Dick- oder Dünndarmwand. Dort lösen Giardien beim Hund eine Entzündung aus.

    Auf der Oberfläche des Dünndarms vermehren sie sich. Zudem entsteht eine Schädigung der Darmwand durch den auftretenden Durchfall. Über den Kot gelangen die Parasiten aus dem Organismus. Die erste Lebensform der Giardien nennen sich Trophozoiten. Diese befinden sich direkt im Darm der infizierten Tiere. Aus dieser Erstform entwickelt sich das zweite Stadium der Erreger.

    Diese Form heißt Zysten. Bei ihnen herrscht eine hohe Ansteckungsgefahr. Auch diese Erregerform gelangt über den Kot aus dem Hundekörper. Nimmt ein anderer Hund sie auf, beginnt in dessen Organismus der Entwicklungsprozess der Giardien erneut. Das höchste Ansteckungsrisiko besteht für Tiere, die auf engem Raum zusammenleben. Zudem treten die Erreger oft in landwirtschaftlichen Betrieben auf. Die dort lebenden Haustiere nehmen sie beispielsweise über kontaminiertes Wasser auf. Ausgeschieden überleben die Giardien bis zu drei Wochen.

    Tipps, um einem Giardienbefall vorzubeugen: Um die Wahrscheinlichkeit eines Befalls mit Giardien zu senken, eignet sich eine ausgewogene und gesunde Hundeernährung. Zudem solltest Du vermeiden, dass Dein Hund aus Pfützen oder stehenden Gewässern trinkt.

    Giardien – Darmparasiten beim Hund

    Diese parasitären Einzeller lassen sich eigentlich nur mit dem Mikroskop sehen, bilden aber eine Bedrohung für den Darm des Hundes. In Deutschland sind 2-10 % aller Hunde von Giardien befallen. Dabei kommt es nicht beim Erstkontakt sofort zu einer Erkrankung. Die Erreger brauchen dafür einen Wirt. Bei einer Störung der Darmflora oder einer Schwächung des Immunsystems steigt das Infektionsrisiko mit diesen Parasiten.

    Eine Erkrankung kann auch durch eine kohlenhydratereiche Fütterung angefeuert werden. So muss nicht in jedem Fall eine Erkrankung ausbrechen. Besonders gefährlich ist der Parasitenbefall für jüngere Hunde. Hier können die Giardien der Darmschleimhaut auf Dauer schädigen.

    Symptome für Giardien beim Hund:

    • Schleim oder Blut im Kot
    • Entzündung der Dünndarmschleimhaut: Abmagerung trotz normalem Fressverhalten
    • trockenes und struppiges Fell
    • wiederkehrender Durchfall
    • gelegentliches Erbrechen
    • Allgemeinbefinden eingeschränkt

    Vorbeugend ist eine Getreidearme und artgerechte Fütterung ratsam. Bei einem Befall zielt eine Behandlung darauf ab, die Schmarotzer im Verdauungssystem loszuwerden. In den meisten Fällen sind die Parasiten vollkommen harmlos. Lediglich geschwächte, ältere und jüngere Tiere sind erhöhten Risiken ausgesetzt.

    Eine verschärfte Hygiene gehört zu den Sofortmaßnahmen bei dieser Darmerkrankung. Ihr solltet das Trinkwasser und die Näpfe mehrmals am Tag reinigen und wechseln. Sammelt den Hundekot ein, verpackt ihn in Tüten und entsorgt diese Kotbeutel im Mülleimer. Andernfalls können sich andere Tiere anstecken. Lasst eure Hunde am besten niemals aus schmutzigen Pfützen trinken. Hier sitzen viele der Erreger. Zudem sollte das betroffene Tier regelmäßig gebadet und gereinigt werden.

    Prognose für eine Darmerkrankung beim Hund

    Grundsätzlich sollten die Hunde, die unter einer der oben genannten Darmerkrankungen leiden, auf Schonkost gesetzt werden. Oftmals provoziert die Fütterung von Industriefutter Probleme im Magen- und Darmtrakt. Darüber hinaus solltet ihr keinesfalls allein herumdoktern, sondern eure Hunde lieber bei anhaltendem Erbrechen und Durchfall in die Hände eines Tierarztes geben.

    Durch eine Kotprobe, eine Urinprobe oder eine Untersuchung im Labor lassen sich Parasiten und Bakterien oftmals schnell identifizieren. So bilden für uns die oben genannten Symptome für die Darmerkrankung beim Hund einen Auslöser, um der krankhaften Ursache auf den Grund zu gehen und eine nachhaltige Behandlung einzuleiten.

    Auf keinen Fall sollten Darmerkrankungen beim Hund unbehandelt bleiben, denn sie können zu chronischen Beschwerden führen, die ein Hund ein Leben lang nicht wieder los wird.

    Welche Symptome weisen auf Darmerkrankungen bei Hunden hin?

    Neben den Giardien sorgen auch andere Auslöser für eine Darmerkrankung. Dazu gehören beispielsweise eine Eiweißunverträglichkeit oder eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse. Leidet Dein Haustier unter einer Entzündung oder einem Parasitenbefall im Darm, tritt häufig Durchfall auf.

    Der ausgeschiedene Kot erweist sich als weich und übel riechend. Seine Konsistenz reicht von fetthaltig bis schleimig. In seltenen Fällen befinden sich Blutschlieren in der Ausscheidung. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass die betroffenen Haustiere erbrechen und die Nahrungsaufnahme verweigern. Daraus folgt ein Gewichtsverlust.

    Diagnose und Therapie bei Darmerkrankungen bei Hunden?

    Tritt bei Deinem Hund anhaltender Durchfall auf, bewährt sich ein zeitnaher Besuch beim Tierarzt. Dieser nimmt eine Kotuntersuchung vor. Bei dieser prüft er, ob eine Infektion mit Giardien besteht.

    Für eine sichere Diagnose entnimmt der Mediziner dem Haustier drei Kotproben, jeweils nach zwei Tagen abgesetzt. Alternativ existiert der ELISA-Antigennachweis. Dieser ermöglicht das Erkennen eines geringen Erregerbefalls. Nach der Giardientherapie empfiehlt es sich, die Kotuntersuchung innerhalb von vier Wochen zu wiederholen.

    Die Behandlung der Darmerkrankung bei Hunden hängt von deren Ursache ab. Handelt es sich um Giardien, erhält der Hund ein geschmacksneutrales Präparat namens Panacur®. Dieses beinhaltet den Wirkstoff Fenbendazol.

    Die Einnahme erfolgt fünf Tage, anschließend kommt es zu einem weiteren Giardientest. Bei dem Erregerbefall besteht ein hohes Risiko einer Reinfektion. Daher wiederholst Du die Therapie einen Monat nach der Erstbehandlung. Die Arznei greift stark die Darmflora an. Daher folgt der Behandlung der Aufbau der Darmgesundheit. Das gelingt beispielsweise mit einer ausgewogenen Diätkost.

    Was gibt es bei darmkranken Hunden zu beachten?

    Erfolgt die Behandlung einer Darmkrankheit bei Deinem Haustier, erhält dieses während der Therapiephase kein Trockenfutter. Durch eine Dünndarmentzündung leiden die Tiere weiterhin an Darmstörungen, aus denen sich beispielsweise eine Futtermittelunverträglichkeit entwickelt. Eine Darmerkrankung beim Hund verhindert eine konsequente Hygiene. Beispielsweise solltest Du Futter- und Wassernäpfe täglich reinigen.

    Quellen

    ⏲ Letzte Aktualisierung am von Mario Foerster, Redaktion
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