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Spulwürmer und Bandwürmer: Parasiten bedrohen Ihren vierbeinigen Liebling von Geburt an. Aus diesem Grund ist es notwendig, auf eine regelmäßige Entwurmung zu achten. Möchten Sie nun Ihren Hund entwurmen und die Kosten im Blick behalten? Dann sollten Sie diesen Beitrag weiter verfolgen. Zudem bieten wir zahlreiche Tipps und Hinweise zur Entwurmung und was zu tun ist, wenn es zu einem Parasitenbefall gekommen ist.Tierwissen weiterlesen

Hund entwurmen
Unseren Hund entwurmen – Wie oft? Urheber: websubstance / 123RF.com

Schritt für Schritt: Hund entwurmen und Kosten kontrollieren

Die Entwurmung gehört im Prinzip zur Standardpflege für Hunde. Sie sollte regelmäßig durchgeführt werden, denn nur so kann gefährlichen Krankheiten vorgebeugt werden. Die Kosten für eine Entwurmung variieren im Hinblick auf den Hersteller und auf die Größe des Hundes. So orientiert sich auch die Wirkungsmenge an dem Gewicht, das Ihr Hund auf die Waage bringt. Einige der Entwurmungsprodukte können mehrere Erkrankungen vorbeugen und bieten einen praktischen Allgemeinkomplex.

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Eine der sichersten Methoden gegen Würmer ist immer noch die Spritze beim Tierarzt, diese wird garantiert die richtige Dosis verabreichen und kann bei einem akuten Fall sofort handeln. Über eine kontrollierte Ernährung Ihres Hundes können Sie Würmern von Anfang an aus dem Weg gehen, denn diese haben nur bei gestörten Abwehrkräften eine Chance.

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Der Großteil aller Mittel und Medikamente gegen Würmer und Parasiten haben alle eines gemeinsam: Sie wirken dem Hakenwurm, dem Spulwurm und dem Peitschenwurm entgegen. Doch auch Lungenwürmer in reiferen und unreiferen Stadien sowie Bandwürmer werden bekämpft. Ein Wurmbefall ist nicht zu unterschätzen. Einige Wurmarten bilden auch eine Gefahr für den Menschen aus. Zudem können Würmer auch auf den gesamten Organismus übergehen und zu einer gefährlichen Herzwurmerkrankung führen, die das Leben Ihres Hundes bedroht.

So einfach kann man beim Hund den Wurmbefall erkennen

Es gibt typische Anzeichen, an denen Sie einen Parasitenbefall und die dringende Notwendigkeit einer Wurmkur erkennen:

  • extremer Gewichtsverlust bei steigender Futtermenge,
  • bei Flohbefall geht prinzipiell der Tierarzt auch von einem Wurmbefall aus,
  • abgeschlagenes Gefühl,
  • stumpfes Haar und
  • häufiges Erbrechen.

Einige Komplexprodukte können direkt auf die Schulterblätter geträufelt werden. Sie schützen gegen Flöhe und gleichsam gegen den Wurmbefall. Oder wussten Sie, dass Flöhe ihre Eier direkt auf dem Körper im Fell des Hundes ablegen?

Wann muss der Halter den Hund zum ersten Mal entwurmen?

Bereits bei der Übernahme eines Welpen sollten Sie sich beim Züchter erkundigen, wie oft der Welpe entwurmt wurde. Tatsächlich sollten die Züchter mit zwei Wochen bereits starten und dem Hund bzw. den neugeborenen Welpen eine erste Wurmkur verpassen. Von da an gilt es, monatlich zu entwurmen bis zu einem Alter von sechs Monaten auch die säugende Hündin sollte ebenso oft eine Wurmkur erhalten. Erreicht der Hund ein Alter über sechs Monaten reicht es, vier Mal im Jahr bzw. alle drei Monate die Wurmkur anzuwenden. Liegt zum Beispiel ein parasitologischer Befund vor, muss eine Wurmkur auch außerhalb des Anwendungszyklus verabreicht werden.

Kosten und Dosierung

Hier eine beispielhafte Dosierung der Wurmmittel:

  • bis zu 1 kg eine halbe Tablette
  • 1 kg bis 5 kg: eine Tablette
  • 5 kg bis 10 kg: zwei Tabletten
  • 5-25 kg: eine Tablette
  • bis 50 kg: zwei Tabletten
  • bis 70 kg drei Tabletten

Schlussendlich wird nochmals einer Unterscheidung zwischen kleinen, mittelgroßen und großen Hunderassen vorgenommen. Hier variieren die Größen der Tabletten. Haben Sie Probleme damit, Ihrem Hund eine Tablette zu geben? Dann bieten sich Pasten mit Geschmacksverstärkung an. Die meisten Hunde nehmen diese ohne Probleme. Andernfalls mischen Sie die Tabletten einfach unter das Hundefutter. Kontrollieren Sie aber nach dem Futter, ob der Vierbeiner auch wirklich die Tabletten restlos gefressen hat.

Das kosten die Top Medikamente

Der jeweilige Preis ist von diesen führenden Herstellern abhängig:

  • Milbemax,
  • Panacur,
  • Drontal,
  • Virbac,
  • Flubenol,
  • Banminth,
  • Prazitel oder

Die preisliche Spanne: Eine Wurmkur kann von drei Euro bis zu 14 Euro kosten. Dabei können Herrchen und Frauchen Rabatte geltend machen, wenn Sie größere Abpackungen für Ihren Vierbeiner mit nachhause nehmen. Im Prinzip ist es ratsam, gleich genügend Tabletten für ein Jahr beim Tierarzt oder im Apotheker Onlineshop zu bestellen und diese in der Hausapotheke zu lagern.

So können Sie keinesfalls vergessen, die regelmäßige Entwurmung einzuhalten. Wollen Sie nun Ihren Hund entwurmen, sind die Kosten dafür im Jahr bei ca. 40-80 € festzusetzen. Machen Sie sich einen Vermerk im Kalender über die regelmäßigen Termine oder führen Sie besser noch einen Wurmkalender oder einen Wurmpass mit sich.

Diese praktischen Helfer gibt es zumeist kostenlos bei Ihrem Tierarzt. Besprechen Sie die regelmäßige Entwurmung und was dabei zu beachten ist mit einem Fachmann.

Quellen und weiterführende Ressourcen