Hunderassen die auch für Allergiker geeignet sind

Wenn Du allergisch auf Hundehaare reagierst kannst Du nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen, wie absolute Fellpflege mit einem Vierbeiner zusammenleben. Es gibt diverse Rassen wie die Labradoodle, die sich als Hunde für Allergiker eignen. Der perfekte Hund für Allergiker existiert allerdings nicht. Menschen reagieren verschiedenartig auf Vierbeiner. Einige von ihnen kämpfen in der Nähe fast aller Arten mit allergischen Reaktionen, andere nur bei bestimmten Rassen. Jede Person bringt individuelle Veranlagungen mit. Dementsprechend unterschiedlich äußern sich Allergien. Trotzdem sind manche Hunderassen besser für Dich als Allergiker geeignet als andere.

Alergie Hunde
Ein weißes Labradoodle – Hunderasse für Allergiker Urheber: kellyvandellen / 123RF

 

 

Für Allergiker geeignete Hunderassen

Hunde mit wenig Haaren oder solche, die kaum Fell verlieren, sind prädestiniert dafür. Mit dem Haarkleid verteilen sich die Allergene, die sich im Urin, Speichel und den Hautschuppen befinden. Die Luft wirbelt sie umher oder sie gelangen mittels Gegenständen und Kleidung an diverse Orte. Hunde, die ihr Fell behalten, verbreiten die allergieauslösenden Partikel viel weniger. Das Leiden der Patienten äußert sich nicht und es ist ihnen möglich, mit dem Vierbeiner unter einem Dach zu leben.

Folgende Rassen empfehlen sich für Dich und andere Personen mit Hunde-Allergie:

  • Wasserhunde,
  • Labradoodle / Goldendoodle,
  • Bichons,
  • Schnauzer und Terrier,
  • Nackthunde.

Zu den Wasserhunden gehören portugiesische, spanische und französische Exemplare. Sie haben die Aufgabe, ein Fischerboot und seinen Fang zu bewachen. Mit dem Pudel verbindet sie eine enge Verwandtschaft. Die sportlichen Rassehunde freuen sich, wenn Du sie zweimal in der Woche bürstest. Du entsorgst den abgestorbenen Pelz auf diese Weise. Da ihr Fell schnell wächst, benötigen sie regelmäßig eine Scherung.

Erfolgreiche Züchtungen mit Pudeln

Der Labradoodle ist eine Kreuzung zwischen Labrador, Retriever und Pudel. Die Züchtung eines Goldendoodle entsteht aus der Verbindung von Golden Retriever und Pudel. Ursprünglich fand sie statt, um blinden Allergikern zu einem geeigneten Hund zu verhelfen. Mittlerweile profitieren auch sehende Menschen von dieser Züchtung. Auch der Pudel haart nicht. Die Arten Zwergpudel, Königspudel und Kleinpudel verlieren kaum Haare. Dafür ist die wöchentliche Pflege des Fells umso wichtiger. Mit einer Haarschneide-Maschine kürzt Du als Besitzer oder der Hundefriseur das Haarkleid Deines Hundes.

Die Idee zur Züchtung mit Labrador und Golden Retriever entstand vor zwanzig Jahren. Die Idee, eine Blindenhund-Rasse mit einem allergikerfreundlichen Vierbeiner zu kreuzen, ist bis heute erfolgreich. Die ausgezeichnete Mischung ist geeignet als Hund für Allergiker. Beim Erwerb eines Doodles achtet der Käufer darauf, dass die Kreuzung seit mehreren Generationen erfolgt. Erst nach einer gewissen Zeitspanne erhält das Fell die gewünschte Qualität.

Tägliche Haarpflege gehört dazu

Schnauzer gibt es in drei verschiedenen Größen:

  • Zwergschnauzer,
  • Schnauzer,
  • Riesenschnauzer.

Meistens sind sie schwarz und bestechen durch ein robustes Fell. Da ihnen die Haare nicht von selbst ausfallen, gehört das regelmäßige Kämmen und Bürsten zur Routine. Das Trimmen im Hundesalon trägt zur notwendigen Pflege bei. Dabei ziehen Fachleute überschüssige Unterwolle und lockeres Deckhaar aus seinem Fell.

Terrier sind bei Allergikern beliebt. Gehst Du alle drei Monate mit dem Hund zum Friseur, sorgst Du für die nötige Hygiene. Wie beim Yorkshire-Terrier gehört das Bürsten und Kämmen zur Tagesordnung. Ein Besuch im Hundesalon hingegen erübrigt sich für die langhaarige Rasse. Bichon, Malteser und Havaneser verlieren wenige Haare. Bei den kleinen Rassen ist die tägliche Fellpflege deswegen von großer Bedeutung. Mexikanische und peruanische Nackthunde benötigen kaum Pflege. Sie rufen selten allergische Reaktionen hervor.

Allergiker – Den idealen Hund gibt es nicht

Da jeder Mensch anders auf Hunde reagiert, ist es unmöglich, eine besonders geeignete Hunderasse für Allergiker zu empfehlen. Als grobe Richtlinie wählt eine allergisch reagierende Person zu ihrem Vorteil einen Vierbeiner, der wenig bis keine Haare verliert. Vor dem Kauf testet Du als Betroffener zuerst das Zusammensein mit dem gewünschten Tier, um zukünftige allergische Reaktionen möglichst auszuschließen.

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