Speziell zum Wechsel der Jahreszeiten leiden viele Hunde unter Haarausfall. Bei Vierbeinern mit langem Fell stellt dies für Besitzer oftmals ein Ärgernis dar. Jedoch kommen andere Faktoren als Ursache für den Haarausfall infrage. Bemerkst Du bei Deinem Hund gerötete Stellen auf der Haut, verliert er das Fell aufgrund einer Haut-Irritation. Parasiten und Juckreiz führen im gleichen Fall zu einem Haarverlust. Ein starker Haarausfall bei Hunden deutet auf eine Krankheit hin.Tierwissen weiterlesen

Haarausfall
Extremer Haarausfall bei der Fellpflege Urheber: pakornkrit / 123RF

Der Fellwechsel sorgt für den Haarausfall

Verlieren Hunde ihr Fell, sprechen die Ärzte von einer Alopezie. Für den Verlust der Haare gibt es verschiedene Ursachen. Krankheiten und Allergien verursachen den Haarausfall bei dem Hund. Zudem existieren ungefährliche Umstände, die zu herumfliegenden Härchen führen. Besonders im Frühling und im Herbst bemerkst Du, dass sich Dein Haustier vermehrt kratzt. Dabei fliegen immer wieder Haare auf. Verliert der Vierbeiner in dieser Zeit Fell, steht der Fellwechsel an.

Dieser stellt bei Hunden einen normalen Prozess dar. Demnach ist das Tier nicht zwangsläufig krank, weil es Haare verliert. Den Wechsel des Fells macht der beste Freund des Menschen zweimal im Jahr durch. Im Frühjahr sowie im Herbst führen steigende beziehungsweise sinkende Temperaturen zu dem Phänomen. Dabei zeigt sich der Fellwechsel im Frühling deutlich stärker. Dabei verliert der Hund das dicke Winterfell.

Damit Dein tierischer Freund die Haare nicht in der Wohnung verteilt, bürstest Du ihn am besten regelmäßig ab. Gleichzeitig förderst Du die Durchblutung der Haut. Viele Vierbeiner genießen diese Fellpflege. Um die Haare zu kräftigen, bietest Du dem Tier Futterzusätze an. Es gibt Hundefutter, das bestimmte Fettsäuren sowie Biotin und Zink enthält. Diese Stoffe sorgen für ein kräftiges, glänzendes Fell Deines Haustiers.

Auch falsches Futter führt zu Haarausfall

Die Nahrung führt bei dem Hund nicht ausschließlich zu einer Verbesserung der Fellqualität. Verträgt der Vierbeiner bestimmte Futtersorten nicht, verliert er Haare. Eine Unverträglichkeit des Futters zeigt sich durch mehrere Symptome. Beispielsweise leidet der beste Freund des Menschen unter:

  • Reizungen der Haut,
  • Juckreiz,
  • Durchfall,
  • Erbrechen
  • und Krämpfen.

Äußerlich geht die Futter-Unverträglichkeit mit Haarausfall einher. Hierbei reagiert der Organismus des Hundes auf spezielle Proteine in der Nahrung. Am besten liest Du Dir aufmerksam durch, welche Bestandteile das Hundefutter beinhaltet. Somit findest Du heraus, worauf der Vierbeiner schlecht reagiert. Um den Beschwerden ein Ende zu setzen, wechselst Du das Futter für Deinen tierischen Mitbewohner.

Parasiten lösen Juckreiz aus

Den Haarausfall bei Hunden verantworten unter Umständen lästige Parasiten. Zu diesen gehören beispielsweise Zecken, Milben und Flöhe. Für Hund und Herrchen stellen die kleinen Schädlinge eine Komplikation dar. Die Bisse führen bei dem Vierbeiner zu Juckreiz und Haut-Irritationen. In der Folge kratzt sich das Tier vermehrt. Dabei kommt es zu dem Verlust der Haare. Im schlimmsten Fall entdeckst Du bei Deinem Hund komplett kahle Stellen auf der Haut.

Um die Parasiten zu bekämpfen, erhältst Du beispielsweise in Online-Warenhäusern Spot-ons. Diese Mittel töten die Zecken und Flöhe effektiv ab. Verschwinden die Schädlinge auch nach der Behandlung nicht, suchst Du mit Deinem Haustier den Tierarzt auf. Dieser verfügt über stärkere Produkte, gegen die Flöhe und Milben keine Resistenz entwickeln. Speziell Flöhe sind lästig und gefährlich für den Vierbeiner. Sie übertragen beispielsweise Würmer, die sich im Darm des Tieres festsetzen.

Leidet Dein Haustier unter Parasiten, verabreichst Du ihm neben dem Spot-on eine Wurmkur. Zum Haarausfall bei Hunden führen zudem bestimmte Milbenarten. Diese nennen sich Demodex canis. Befallen diese Gesundheits-Schädlinge Deinen Vierbeiner, stellt der Haarverlust das erste Anzeichen dar. Des Weiteren zeigen sich bei Deinem Haustier Entzündungen auf der Haut. Diese gehen in vielen Fällen mit einer Eiterbildung einher.

Gestresste Hunde verlieren Haare

Einige Hunde leiden unter Verhaltens-Störungen, die den Haarausfall bedingen. Vorwiegend Stress sorgt dafür, dass sich die Tiere stark kratzen. Im Fall einer Depression reißen sich einige Vierbeiner die Haare durch vermehrtes Knabbern aus. Dies geschieht in der Regel im Bereich des Bauchs. Langeweile führt ebenfalls dazu, dass der Hund sich verstärkt leckt, putzt und dadurch Teile seines Haarkleids verliert.

Des Weiteren leiden Hunde unter Haarausfall, wenn sie Aggressionen verspüren. Verträgt sich Dein Haustier mit einem Artgenossen nicht, reagiert er unter Umständen mit dem Stressputzen. Das bedeutet, er leckt sich vermehrt an bestimmten Stellen. Geschieht dies öfter, lösen sich die Haare.

Der Haarausfall bei Hunden resultiert beispielsweise aus einer falschen Ernährung. Eine Futter-Unverträglichkeit sorgt für den Verlust der Haare. Gleiches geschieht, wenn das Tier unter einem Mangel an Nährstoffen leidet. Der Haarausfall geht nicht in jedem Fall mit einer Erkrankung einher. Während des Fellwechsels verliert Dein Haustier Haare. Auch Parasiten führen dazu, dass der Hund verstärkt Fell verliert. Um diesen Verlust zu stoppen, findest Du schnell den Grund für den Haarausfall heraus.

Quellen und weiterführende Ressourcen

⏲ Letzte Aktualisierung am von Mario Foerster
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