Wie transportiert man einen Welpen nach Hause

Der Tag, an dem ein junger Hund beim Züchter abgeholt werden darf, ist ein großer Moment im Leben des Welpen und des neuen Halters. Selbstverständlich möchte der zukünftige Besitzer des Tieres hier möglichst alles richtig machen und insbesondere auf dem Heimweg im Auto dafür sorgen, dass nichts Gefährliches passiert.

Den Welpen auf dem Schoß

Man neigt daher als Mensch dazu, den kleinen unerfahrenen Hund lieber auf dem Schoß zu halten, damit man die Möglichkeit hat, ihn zu beruhigen. Dazu kann allgemein gesagt werden, dass das nicht unbedingt die ideale Variante ist, weil das Tier hierbei nicht den Schutz hat, den es eigentlich benötigt, aber für die eine Fahrt ist das völlig ok. Eine gute Alternative ist dieser Hundesitz, dort ist der Welpe sicher und kann zwischen zwei Menschen gut und nah betreut und gestreichelt werden.

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Den Welpen richtig im Auto transportieren

Dazu gibt es nur zwei“sichere“ Varianten, die sich folgendermassen zusammenfassen lassen:

So transportiert man einen Welpen nach Hause – Copyright: Amaviael bigstockphoto

1. Ein Hundetasche auf dem Beifahrersitz

  • Hier ist der Hund an seinem Halsband oder Welpengeschirr in der Tasche angeschnallt. Am besten auf dem Rücksitz und eine Person sitzt daneben
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2. Eine geschlossene Hundebox im Kofferraum

  • Die sicherste Variante bietet dem Welpen im Auto den besten Schutz, wenn man die geschlossene Box auf dem Rücksitz anschnallt kann sich eine Person daneben setzen um den Kontakt zu halten.
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Die ideale Form des Transportes für den ersten Nachhauseweg hängt also sicher auch etwas von der Länge der Fahrt ab. Am idealsten ist hier wohl immer eine Hundebox, die man in Zukunft sowieso benötigen wird und die alternativ im neuen Heim auch noch als so eine Art Rückzugsort genutzt werden kann.  Idealerweise hat man in dieser Box eine vertraute Decke oder ein Spielzeug, das der Welpe noch vom Züchter kennt, so dass die Fahrt nicht ganz so unheimlich wird. Welpen haben noch eine wenig eingeübte Verdauung, so dass es insbesondere bei längeren Fahrten dazu kommen kann, dass sie sich (auch mehrmals) übergeben.

Ebenso muss sich der neue Besitzer natürlich darüber im klaren sein, dass der Vierbeiner in das Fahrzeug uriniert – hilfreich ist es, für solche Fälle auf jeden Fall vorzusorgen. Definitiv sollte auf der Fahrt eine weitere Bezugsperson dabei sein, die dafür sorgt, dass das neue Familienmitglied den entsprechenden Zuspruch erhält und die Ruhe bewahren kann. Auf langen Fahrtstrecken kann es sinnvoll sein mehrere Fahrtpausen einzulegen, die es den menschlichen Begleitern erlauben, mit dem Tier auf Tuchfühlung zu gehen und es durch Streicheln weiter zu beruhigen.

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Wie transportiert man den Junghund im Auto

Wenn der Hund später öfter mitfährt und aus dem Welpenalter heraus ist gibt es noch andere Möglichkeiten zum Transport:

  • Für die Anschaffung einer Hundebox muss man tiefer in die Tasche greifen und es lohnt sich aus diesem Grund sie in einer Form anzuschaffen, in der sie auch für den ausgewachsenen Hund noch geeignet ist.
  • Insbesondere, wenn man vor hat, den Hund später öfters auf längere Autofahrten mitzunehmen eignen sich größere Transportboxen, die einem im Kofferraum transportierten Tier auch noch ausreichend Bewegungsmöglichkeiten bieten.
  • In Kombifahrzeuge können Hundegitter eingebaut werden, die die Ladefläche von den Sitzen abtrennen, oder auch vor die Rückbank montiert werden können.
  • Richtigen Schutz bieten hier auf Grund der Passgenauigkeit jedoch nur die maßgefertigten Gitter, manch ein Halter wohl auch erst in seinen Wagen einbauen möchte, wenn es sich beim Hund um einen dauerhaften und ausgewachsenen Passanten handelt.
  • Auch stehen Welpen ja häufig noch nicht sicher genug auf den Beinen und sind bei der entsprechenden ersten Autofahrt mit den neuen Haltern überaus nervös, so dass für den Transport von Junghunden sicher nicht die ideale Variante ist.
  • Die sicherste Variante für den Hund sind der Transport auf der Rückbank mit Sicherheitsgurten, die sich mit einem speziellen Hundegeschirr verbinden lassen. Die variablen Einstellungsmöglichkeiten dieser Option bieten dem Tier auf Dauer Bewegungsfreiheit und erlauben auf Reisen den engen Kontakt zu den menschlichen Begleitern.
  • Allerdings ist auch das für Jungtiere nicht die optimale Lösung, da es sich hier ja um Hunde handelt, die noch ängstlich oder sehr verspielt sind und die vieles noch nicht gelernt haben. Für den ersten Transport des neuen Haustieres sollte man also nach einer Möglichkeit suchen, die dem Tier die Sorge nimmt und die bereits hier erlaubt, dass eine Nähe zwischen dem Welpen und dem neuen Besitzer entsteht.

Gesetzliche Regelung beim Transport von Hunden

Als Autofahrer ist man verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass bei einer Vollbremsung oder einem Unfall nicht noch ein Tier „durch das Auto fliegt“, was die Verletzungsgefahr für alle Beteiligten deutlich vergrößert.

Auch wenn man seinen Familienzuwachs am liebsten auf dem Schoß und mit möglichst viel Körperkontakt transportieren möchte, ist das nicht die sichere Variante. Ideal sind spezielle Hundeboxen, die immer noch einen ausreichenden Kontakt zwischen Welpe und dem neuen Frauchen oder Herrchen erlauben.

 

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