Diese kleinen Hunde haaren nicht, stinken nicht!

Der Hund gilt als der beste Freund des Menschen. Jedoch sorgen ausgefallene Hundehaare oftmals für Chaos in der Wohnung. Das kann man vermeiden, den es gibt Hunderassen die nicht haaren, oder kaum Fell verlieren. Dabei meinen wir nicht Vierbeiner, wie den Mexikanische Nackthund, der von Natur aus keine Haare besitzt. Der Bolonka Zwetna gehört zu den nicht haarende Hunderassen, die trotzdem wunderschönes Fell besitzen.

Bolonka Zwetna haaren nicht.
Bolonka Zwetna haaren nicht.

Welche Rassen verlieren keine Haare?

In vielen Fällen verlieren die Hunderassen Haare. Doch es gibt Arten, die kaum oder nicht haaren. Auch diese Vierbeiner wechseln vom Sommer- zu dem Winderfell. Aber die abgestorbenen Haare bleiben im Pelz verankert. Um ein Verfilzen zu vermeiden, pflegst Du den Hund regelmäßig. Die Haare entfernst Du, indem Du das Tier trimmst. Auf diese Weise verschwindet das tote Gewebe und neues Fell wächst problemlos nach. Nicht haarende Hunderassen machen demnach nicht zwangsläufig weniger Arbeit.

Weitere Hunderassen, die ihr Fell nicht verlieren, sind:

  • der Welsh Terrier,
  • der Border Terrier,
  • der Rehpinscher
  • der Affenpinscher,
  • der Malteser
  • der Bolonka Zwetna
  • der Australien-Silky-Terrier
  • und der Irish Soft-Coated Wheaten Terrier.
Bolonka Zwetna
Bolonka Zwetna Minihund

Der Bolonka Zwetna haart nicht

Bei dem Bolonka Zwetna handelt es sich um eine Hunderasse, die aus Russland stammt. Beim Anblick seines üppigen, gelockten Fells, fällt es schwer zu glauben, dass das Tier kaum haart. Jedoch passt sich der Vierbeiner den kalten Temperaturen in Russland optimal an. Die dichte Unterwolle sowie das gekräuselte Deckhaar fallen ausschließlich einmal im Jahr aus. Dies geschieht, wenn das Winterfell in das Sommerfell übergeht. Das restliche Jahr über verliert die Hunderasse ihre Haare nicht.

Mit einer Widerristhöhe von 25 Zentimetern gilt der Bolonka Zwetna als kleine Gattung. Erst seit dem Jahr 2011 erhielt der Vierbeiner seine Anerkennung als nationale Rasse. Bei den Fellfarben erlauben die Züchter sämtliche Unifarben außer Weiß. Somit präsentiert sich der Pelz des Hundes Rot, Grau, Braun, Silber, Schwarz oder Creme. Auch helle Fellfarben mit dunklen Sätteln zählen zu den Rassestandards.

Bei der Rasse existiert keine Scheitelbildung auf dem Rücken. Ein charakteristisches Merkmal besteht in einem gut ausgeprägten Bart im Bereich der Schnauze. Die Hunderasse eignet sich für die Haltung in der Wohnung. Jedoch benötigt das Tier viel Auslauf und Beschäftigung.

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Der kleine Bolonka Zwetna gehört zu den Mini-Hunderassen, in diesem Buch könnt ihr diese tolle Rasse kennenlernen:

Der französische Barbet

Zu den Rassen, die kaum Fell verlieren, gehört beispielsweise auch der Barbet. Dabei handelt es sich um eine französische Hundeart, die sich speziell als Familienhund eignet. Der Barbet gehört mit einer durchschnittlichen Schulterhöhe von 55 Zentimetern zu den größeren Rassen. In der Regel zeigt sich sein Fell dunkel gefärbt. Neben den Farben Schwarz, Braun und Grau treten zahlreiche Musterungen auf. Die Hunderasse haart nicht, weil auch abgestorbene Haarwurzeln in der Haut verankert bleiben.

Der dichte Pelz präsentiert sich lockig und wollig. Die gekräuselte Form der Haare sorgt dafür, dass die Härchen nicht ausfallen. Zudem zeigt sich das Fell des ausgezeichneten Wasserhundes auf diese Weise beinahe vollkommen wasserdicht. Sein kluges Wesen sowie die Lernwilligkeit des Vierbeiners machen ihn zu einem idealen Gefährten für Kinder. Das Tier benötigt viel Aufmerksamkeit und Auslauf. Die Fellpflege erhält eine hohe Priorität. Regelmäßiges Bürsten und das Trimmen zweimal im Monat stehen im Fokus.

Der Mexikanische Nackthund verliert kein Fell

Eine weitere nicht haarende Hunderasse stellt der Mexikanische Nackthund dar. In der Landessprache nennt er sich Xoloitzcuintle. Den Mexikanischen Nackthund gibt es in zwei Variationen. Dabei zeigt sich eine Kreuzung vollkommen haarlos. Die andere Variante besitzt kurzes Fell, das im gleichen Fall kaum ausgeht. Die Gattung gehört zu den Hunde-Urtypen. Das bedeutet, dass bei der Rasse keine Arbeitsprüfung vorliegt.

Der Mexikanische Nackthund ohne Fell resultiert aus einer jahrelangen Züchtung. Früher verwendeten die Züchter ausschließlich komplett nackte Tiere. Heute erlauben die Rassestandards auch Hunde mit Fell. Dieses zeigt im Normalfall kurz. Somit verliert diese Hunderasse ihre Haare kaum oder gar nicht. Der vollkommen nackte Xoloitzcuintle – kurz Xolo genannt – bleibt von Geburt an haarlos. Demnach fürchten die Besitzer keine ausgehenden Härchen.

Die Rasse gibt es in drei Größen. Die kleinste Variante weist eine Schulterhöhe von 25 bis 35 Zentimetern auf. Intermediar liegt die Größe bei 45 Zentimetern. Die größte Art misst bis zu 60 Zentimeter. Die Haut des Mexikanischen Nackthundes ist warm und glatt. Aufgrund des fehlenden Fells benötigt die Rasse viel Pflege. Vorwiegend der Schutz vor Kälte und Sonne spielt eine relevante Rolle. Besitzt die Hunderasse Haare, kommen sie in jeder Textur und Länge vor. Am häufigsten zeigt es sich dunkel und kurz. Des Weiteren gibt es die Farben:

  • Dunkelgrau,
  • Goldgelb,
  • Schiefergrau,
  • Rötlich,
  • Leberfarben,
  • Bronze
  • oder Schecken.

Als intelligenter Vierbeiner eignet sich der Mexikanische Nackthund als alltäglicher Begleiter des Menschen. Das Tier verfügt über einen ruhigen Charakter. Die nackte Haut der Hunde macht sie nicht empfindlicher als Rassen mit Haaren. Einen Vorteil bringt die Haarlosigkeit in Bezug auf Parasiten. Diese setzen sich kaum auf der Haut fest. Geschieht es doch, erkennst Du als Besitzer sofort, welche Hautpartien befallen sind.

Der Australian-Silky-Terrier haart nicht

Wie der Name bereits verrät, stammt der Australien-Silky-Terrier aus Down Under. Die kleinen Vierbeiner erreichen eine durchschnittliche Größe von 26 Zentimetern. Aufgrund ihres geduldigen Wesens eignen sich die Tiere als Begleit- und Familienhunde. Das Fell der Hunderasse zeigt sich sehr fein und seidig. Es liegt nah am Körper an und erreicht eine beachtliche Länge. Durch die feine Textur der Haare gehen diese kaum aus. Daher benötigt der Australien-Silky-Terrier eine regelmäßige Haarpflege.

Damit der Vierbeiner nicht über sein eigenes Fell stolpert oder es seine Augen verdeckt, gehört der Pelz geschnitten. Die Haare der Hunderasse zeigen sich in verschiedenen Farben. Braun, Loh und Blau zählen zu den gewünschten Rassestandards.

Warum haaren diese Hunderassen nicht?

Es gibt mehrere nicht haarende Hunderassen. In der Regel handelt es sich um Vierbeiner, die ihre abgestorbenen Haare nicht abstoßen. Sie bleiben im Fell verankert. Um das Verfilzen zu verhindern, trimmen die Besitzer ihre Haustiere regelmäßig. Der russische Bolonka Zwetna wechselt sein Fell ausschließlich einmal im Jahr. Daher brauchen die Halter auch bei dieser Rasse keine verstreuten Haare zu befürchten. Zudem existieren komplett nackte Hunderassen wie der Mexikanische Nackthund. Dennoch benötigt er regelmäßige Pflege.

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