Border Collie
Border Collie – Urheber: Eric Isselee / 123RF

Der Border Collie ist laut FCI eine anerkannte Hunderasse, die den Arbeitshunden und Hütehunden zuzuordnen ist und ihren Ursprung in Großbritannien hat. Die eigentliche Geschichte der Border Collies lässt sich bis auf das Jahr 800 und die Feldzüge von Britannien zurückführen. Ursprünglich war dies ein reiner Hütehund, der bei Schafen eingesetzt wurde, um die Herde zusammen zu halten. Diese Intelligenz und Aufmerksamkeit hat sich der heutige Familienhund bewahrt, wohl nur ein Grund, warum der Border Collie heute als eine der beliebtesten Rassen gilt.Tierwissen weiterlesen

Rasse: Border Collie (Steckbrief)

Größe (Widerristhöhe) 46-56 cm
Gewicht 10 bis 20kg
Alter 10 bis 15 Jahre
Fellfarben mehrfarbig, schwarz-weiß, rot, blau, zobel
Herkunftsland Großbritannien
FCI Nummer 297
FCI Gruppe 1: Hütehunde und Treibehunde
FCI Sektion 1: Schäferhunde mit Arbeitsprüfung
Aufgaben Begleithund und Familienhund, er braucht Aufgaben wie Agility, Dogdancing, mehrere Stunden täglich Beschäftigung
Eignung Für Familien und im Hütebetrieb
Rasse Krankheiten Augenprobleme (wie trockene Hornhaut und Star), Blasenentzündung, Patellaluxation, Hydrocephalus und Hypoglykämie (Unterzuckerung)
Fell kurz, Glatthaar bis Stockhaar

Boder Collie

Ursprung und Zuchtziel der Border Collies

Verfolgen wir die Geschichte des Border Collie zurück bis an seine Ursprünge, gelangen wir nach Schottland in die einsamen Regionen – hin zu den Schäfern. Bis zum heutigen Tage verweist der Name bzw. die Rassebezeichnung Border – auf den englischen Begriff für die Grenze und Collie auf das Gälische.

Es bedeutet soviel wie „nützlich“. Im 16. Jahrhundert setzte man diese wundervollen Hunde in der harten Arbeit draußen bei den Schafen ein, bis zum heutigen Tag werden diese Hütewettkämpfe veranstaltet. Sie werden als Sheepdogtrails bezeichnet. Die Sportler bzw. die Schäfer treten mit ihren Hunden gegeneinander an und treiben mithilfe ihrer Begleiter eine Schafherde in ein vorgezeichnetes Gehege.

Border Collie
Border Collie – Urheber: Eric Isselee / 123RF

Charakter eines Border Collies

Tragen Sie sich mit dem Gedanken, einen Border Collie bei sich Zuhause aufzunehmen, sollten Sie sich auf einen enorm intelligenten und aufmerksamen Hund einstellen – der Border Collie  Charakter verweist auf ein hartnäckiges Durchsetzungsvermögen. Dieser Hund neigt dazu, über seine eigene Belastbarkeitsgrenze hinauszugehen.

So sollten Sie einem jungen Hund immer wieder beibringen, regelmäßige Ruhepausen einzuhalten. Diese Hunderasse ist äußerst menschenbezogen und anhänglich.

Sie sind dafür ausgebildet und gezüchtet worden, mit ihren Menschen zusammen zu arbeiten. Schließlich hat ein Schäfer den ganzen Tag gemeinsam mit seinem Hund verbracht. Sie sollten mit einem Border Collie täglich arbeiten und seine Intelligenz fordern. Sie benötigen nicht nur Platz, sondern auch jede Menge Zeit, um mit einem Hütehund fertig zu werden.

Hundesport und Intelligenzarbeit

Einem Border Collie reichen tägliche, gemütliche Spaziergänge einfach nicht aus. Idealerweise starten Sie gemeinsam mit Ihrem Hund in den Hundesport, wie zum Beispiel Agility oder Obedience – hier werden die Hunde optimal gefördert. Doch auch Spiele, wie zum Beispiel das Apportieren und das Spiel mit der Frisbee stellen eine gelungene Abwechslung dar. Diese kniffligen Spiele kommen den eigentlichen Hüte-Aufgaben am nächsten. Sie brauchen also keine Schafherde, um einem Border Collie genügend Auslastung zu bieten.

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Erziehung und Haltung

Die Lebenserwartung dieser Rasse liegt bei ca. 16 Jahren. Darüber hinaus nimmt ein Border Collie nicht sehr viel Pflege für sein Fell in Anspruch. Sie sollten in regelmäßigen Abständen, mindestens alle zwei Tage die Bürste ansetzen. Starten Sie am besten bereits mit ihrem Hund als Welpen, so wird er sich ohne Probleme an die Bürste und das Kämmen gewöhnen. Oftmals wird diese Rasse auch als Haustier in Familien eingesetzt. Gemeinsam mit Kindern haben Border Collies jede Menge Spaß, doch sollten die Eltern konsequent auf eine ordentliche Erziehung setzen.

Boder Collie

Die Erziehung von Welpenalter an, legt einen Grundstein für eine harmonische Partnerschaft. Starten Sie bereits mit acht Wochen mit dem Leinentraining und besuchen eine Hundeschule, um keine folgenschweren Fehler zu begehen. Dank seines Fells ist der Border Collie äußerst robust und kann bei Wind und Wetter nach draußen gehen. Zur optimalen Pflegeausrüstung gehört der Trimmer, ein Kamm und eine Zupfbürste. Auf diese Weise können Sie Ihrem Hund den Fellwechsel erleichtern.

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weitere Fakten

So beschreibt der VDH den Border Collie

Der VDH beschreibt das optimale Erscheinungsbild mit einem ausreichend gut proportionierten Hund, der über geschmeidige Außenlinien vor allen Dingen in seiner Substanz Harmonie ausstrahlt. Er vermittelt bereits auf den ersten Blick den Eindruck, unheimlicher Ausdauer und Leistung.

Ein plumpes Erscheinungsbild oder schwächere Muskulatur gelten als unerwünscht. Im Prinzip lassen sich zwei unterschiedliche Fellvarianten unterscheiden. Zum einen das mäßig lange und zum anderen das stockhaarige Fell. Im Hinblick auf die Farben ist eine breite Vielfalt erlaubt. Wobei ein rein weißer Border Collie nicht vorkommen sollte. Obendrein sollte auch die weiße Färbung nicht dominieren. Ein Rüde wird ca. 53 cm groß, die Hündinnen sind im Vergleich etwas kleiner.

Border Collies sind extrem intelligente und agile Hunde, die in einer aktiven Familie bestens aufgehoben sind. Möchten Sie einem Boder Collie Welpen ein Zuhause geben, sollten Sie nicht nur ausreichend Platz in Haus und Garten haben, sondern auch genügend Zeit, um sich Ihrem Border Collie zu widmen. Am besten starten Sie gemeinsam mit Obedience, Frisbee Training oder Agility, um Ihrem Hund genügend Abwechslung zu bieten.

Quellen und Links

⏲ Letzte Aktualisierung am von Mario Foerster
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