Der Deutsche Pinscher stammt aus Deutschland. Bereits 1836 begann die Zucht der mittelgroßen Hunderasse. Das Erscheinungsbild dieses besten Freundes des Menschen prägen die kurzen Klappohren. Der Deutsche Pinscher erreicht eine Größe von bis zu 50 Zentimetern. Der aufgeweckte Vierbeiner spielt mit Vorliebe und zeigt sich lernfähig. Aus diesem Grund eignet er sich als Familienhund. Mit dem intelligenten Pinscher schaffst Du Dir ein gehorsames und treues Haustier an.Tierwissen weiterlesen

Rasse: Deutscher Pinscher (Steckbrief)

Namen Stallpinscher, Rattler
FCI Gruppe Nr. 184, Gr. 2, Sek. 1.1
Gewicht 14–20 kg
Widerristhöhe 45–50 cm
Charakter Sportlich, Lebhaft, Intelligent, Neugierig, Kinderlieb,
Besonderheiten Reitbegleithund
Lebenserwartung 8 bis 10 Jahre
Funktion Familienhund, Gebrauchshund
Auslauf Haltung Auslaufbedürfniss hoch, Wohnungshaltung ja, Kinderfreundlich
Krankheiten zuchtbedingten Erbkrankheiten, Untersuchung auf Hüftdysplasie
Fellfarbe Lackschwarz mit roten Abzeichen oder rein Rot
Fell kurzes und dichtes Haar
Herkunft Deutschland

Wo kommt der Deutsche Pinscher her?

Bereits der Name des Hundes verrät, dass der Ursprung des Deutschen Pinschers in Deutschland liegt. Hundeliebhaber züchteten das Tier bereits seit Beginn der 1830er-Jahre als „glatter Pinscher“. Mittlerweile erkannte der FCI die Hunderasse offiziell an. Sie verfügt über eine enge Rasse-Verwandtschaft mit dem Schnauzer. Im Gegensatz zu diesem besitzt das Tier ein glattes, seidiges Fell.

Die Züchtung des Deutschen Pinschers unterlag mehrmaligen Pausen. Erst im Jahr 1985 gab es die Meldung eines neuen Wurfes.

Damals bemühte sich Werner Jung um die Erhaltung der Rasse. Das Haustier präsentiert sich klug und aufgeweckt. In den 50er-Jahren galt es vorwiegend als Stallhund. Trotz der Bemühungen um die Rasse-Erhaltung, existieren wenige Informationen über die tatsächliche Herkunft des Deutschen Pinschers.

Pinscher Hund
Deutscher Pinscher Urheber: Isselee / 123RF

Die Geschichte des Pinschers

Noch heute existieren Spekulationen, ob die Rasse von dem englischen Terrier abstammt oder andersherum. Im vorletzten Jahrhundert hielten die Menschen das intelligente Tier als Stall- und Kutschenhund. Damals bekam der Vierbeiner seinen Beinamen „Rattler“. Diese Bezeichnung klingt nicht schmeichelhaft. Dabei weist sie lediglich darauf hin, dass der Pinscher die Ratten von den Höfen vertrieb.

Deutsche Pinscher

Charakter

Da die Pinscher die Nagetiere fraßen, ernährten sie sich früher vorwiegend selbst. Daher entwickelten die Tiere einen eigenständigen Charakter. Dieser beste Freund des Menschen zeigt sich robust und wendig. Du bringst einem Pinscher schnell neue Tricks bei. Ebenso bemerkst Du bei dem Hund, dass er sich reviertreu präsentiert. Auch diese Eigenschaft verdankt das Haustier der Zucht.

Der Deutsche Pinscher gilt als mutiger Vierbeiner. Er hütet eifersüchtig sein Heim und „seine Menschen“. Trotz der zahlreichen positiven Eigenschaften der Rasse gilt diese seit dem Jahr 2003 als gefährdet. Die liegt vermutlich daran, dass die Hunde sich oftmals mit anderen Hunderassen mischen. Auf diese Weise entstanden beispielsweise die Schnauzer und die Rehpinscher.

Unser Buchtipp zur Rasse:

Anzeige:

Pinscher: Deutscher Pinscher und Zwergpinscher
  • Annette Schmitt
  • Herausgeber: Verlag Eugen Ulmer
  • Gebundene Ausgabe: 128 Seiten

Anzeige* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand, Aktualisierung 19.07.2019 / Links und Bilder Amazon-Partner. Preis kann verändert sein.  

Wie sehen die Deutschen Pinscher aus?

Der Pinscher verfügt über ein unverkennbares Erscheinungsbild. Die kurzen Klappohren reichen in der Regel bis an die Wangen der Tiere. Ihre Fellfarbe präsentiert sich lackschwarz und rot. In einigen Fällen besitzen die Haustiere rote Abzeichen oder sind vollständig rot. In der Struktur ist das Fell:

  • kurz,
  • glatt,
  • dicht
  • und glänzend.

Die unverkennbaren Ohren des Hundes liegen hoch angesetzt auf dem Schädel. Sie sind v-förmig und an der untersten Stelle leicht gedreht. Bei dem Pinscher handelt es sich um eine durch Zucht entstandene Hunderasse. Trotzdem verfügen die Vierbeiner über wenige Erbkrankheiten. Beispielsweise leiden viele der Tiere unter einer erblichen Augenkrankheit. Die von-Willebrand-Krankheit ist keine Seltenheit bei den Hunden.

Eignet sich der Hund für Familien?

Der Pinscher gilt in der heutigen Zeit als anpassungsfähiger Familienhund. Mit Kindern und anderen Tieren kommt er ohne Probleme zurecht. Der Vierbeiner benötigt ausreichend Auslauf. Daher überlegst Du Dir vor dem Kauf eines Pinschers, ob Du genügend Zeit für ihn hast. Er besitzt einen ausgeprägten Spieltrieb und braucht Beschäftigung.

Dieser beste Freund des Menschen fühlt sich in der Stadt ebenso zu Hause wie auf dem Land. Als mittelgroße Hunderasse nimmt der Pinscher auch kleinere Wohnungen als sein Revier an. Sein Reich verteidigt der Hund mit Leidenschaft. Daher gelangen fremde Personen nicht unbemerkt auf Dein Grundstück, wenn ein Vierbeiner dieser Rasse es bewacht.

Bei verdächtigen Bewegungen schlägt das Tier an. Die Vierbeiner verfügen über einen ausgeprägten Jagdinstinkt. Bei einigen Pinschern ist er größer als bei anderen. In der Regel kommt dies auf den individuellen Charakter an. Das Tier ist abenteuerlustig und clever. Sein Temperament macht den Vierbeiner zu einem aufgeweckten Spielgefährten. Einen weiteren Vorteil stellt die Widerstands-Fähigkeit der Hunde dar.

Bei dem Deutschen Pinscher handelt es sich um eine in Deutschland gezüchtete Hunderasse. Mit knapp 50 Zentimeter Größe gelten die Tiere als mittelgroß und anpassungsfähig. Mit dem Pinscher legst Du Dir einen verspielten und temperamentvollen Vierbeiner zu. Aufgrund seines intelligenten Wesens eignet er sich als Familien- und Begleithund. Zudem zeigt das Tier ein ausgeprägtes Revierverhalten. In der Stadt fühlt es sich ebenso daheim wie auf dem Land.

Quellen und weiterführende:

⏲ Letzte Aktualisierung am von Mario Foerster
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 1 Bewertungen
Loading...