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Die Katze im Bett – Darum schlafen Katzen gern im Bett

Darf die Katze mit im Bett schlafen?

Geht es um das Schlafverhalten von Katzen und Hunden, entbrennt unter Haustierbesitzern oftmals ein vehementer Streit. Die Wenigsten können sich vorstellen, ohne Ihre Katze die Nacht zu verbringen und andere ekelt allein schon der Gedanke daran an, gemeinsam mit den Haustieren das Bett zu teilen. Wir gehen dieser Problematik von einer möglichst neutralen Position auf den Grund und versuchen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen wie auch praktische Tipps und Hinweise zu liefern.

Darf eine Katze ins Bett, was gibt es zu beachten?

Frau spricht mit Katze

Ich verstehe Dich © vivaldi69 – Fotolia.com

Wer kuschelt nicht gern mit seinem Haustiger und fühlt sich nicht dazu verführt, die schurrenden Samtpfoten auch in das Bett, in das Allerheiligste, zu lassen? Doch müssen wir vor dieser Situation warnen. Denn wer langfristig denkt, wird unmittelbare Probleme bekommen. Beispielsweise leidet auch die persönliche Hygiene unter dem tierischen Schlafpartner. Tierärzte warnen, die Katze zuerst ins Bett zu lassen und ihr wenig später wieder die kalte Schulter zu zeigen.

Für Katzen wie auch Hunde bricht in diesem Moment eine Welt zusammen, wenn Herrchen und Frauchen meinen: Die zweisamen Nächte seien vorbei.

Insbesondere wenn die Tiere intensiver riechen – ob es an schlechtem Wetter oder Allergien liegen mag – oder wenn sie ausgiebig schnarchen und immer mehr Platz im Bett einnehmen – die Gründe für ein störendes Tier im Bett sind vielfältig.

Im Prinzip gehört das Bett einzig und allein dem Menschen, der sich einen eigenen Ruheplatz sichert. Diesen mit den Tieren zu teilen, kann schlussendlich in einem Missverhältnis der Dominanz zwischen Tieren und Haltern enden. Im Grunde genommen ist es ratsam, den Tieren einen eigenen Schlafplatz zuzuweisen, wo sie sich ungestört vom Menschen zurückziehen und schlummern.

Oder würde es Ihnen einfallen, in den Katzenbaum zu kriechen oder im Körbchen die Nacht zu verbringen? Menschliche und tierische Rückzugsorte sind wichtig, um sich ausruhen zu können und den Tieren die wohlverdienten Pausen von Streicheleinheiten und Aufmerksamkeiten zu geben.

Verbannung aus dem Bett: Für jede Katze der Horror!

Aus unserem vorhergehenden Ausführungen dürfte deutlich geworden sein, dass Katzen von Anfang an auch als kleine Kitten nicht ins Bett krabbeln sollten, um mit Ihnen die Nacht zu verbringen. Ist das Kind erst einmal in den Brunnen gefallen und Sie möchten die Katze aus dem Bett wieder heraus bekommen, ist dies mit nicht zu unterschätzenden Strapazen für das Tier verbunden:

  • Zeigen Sie andere, attraktivere Alternativen als Ihr Bett und
  • kombinieren zum Beispiel den Futterplatz mit einer neuen Stelle für das Schlafen.
  • Dabei werden Katzen größere Probleme als Hunde haben, sich umzugewöhnen,
  • was vermutlich auch am eigensinnigen Charakter der Samtpfoten liegen mag.

 

Vorsicht vor Hygieneproblemen mit Tieren im Bett

Wir wollen die Hygiene selbst bei Top gepflegten Katzen zu bedenken geben. Gerade wenn Sie einen Freigänger halten, der über den ganzen Tag draußen durch die Natur streift, sich vielleicht auch mal einen Parasiten mitnimmt, wird alle Gerüche und Keime unbemerkt mit ins Bett bringen.

Bei Detailuntersuchungen erschrecken viele Katzenhalter, was die Vierbeiner eigentlich von draußen alles herein tragen. Das ist im Hinblick auf die Wohnung und das Haus gar kein Problem. Doch wollen Sie Flöhe, Keime und Bakterien freiwillig in Ihr Bett lassen? In jedem Fall wollen wir in diesem Zusammenhang auf die regelmäßige vierteljährliche Behandlung gegen Zecken und Flöhe hinweisen. Denn es ist ohne weiteres möglich, dass Ihre Katze eine Zecke ins Haus schleppt, die sich auch auf Ihrer Haut pudelwohl fühlt.

 

Durchdachte Hygiene bei Haustieren und Tierhaltern

Im Prinzip sind Tierhalter dazu angehalten, noch mehr auf Sauberkeit und Hygiene zu achten. Dennoch gilt es, im ganzen Haus mehrmals in der Woche

  • Staub zu saugen,
  • Staub zu wischen und
  • die Textilien zu reinigen.

Gerade Katzen bringen relativ viele Haare in den Alltag. Verpasst man es, in regelmäßigen Abständen für Sauberkeit zu sorgen, erobern schon bald die lästigen Katzenhaare die gesamte Wohnung und jedes Zimmer. Insbesondere für Kinder und Kleinkinder bildet dies einen gesundheitsgefährdenden Aspekt, den es nicht zu unterschätzen gilt.

 

Meine Katze schläft im Bett, na und?

In vielen Fällen kann es zu Problemen kommen. Schließlich wird sich die Katze wie ein nächsthöheres Mitglied im Rudel fühlen. In diesem Zusammenhang ist wohl von schwerwiegenderen Problemen in Bezug auf Hunde auszugehen. Doch ist dieses Verhalten auch bei Katzen nicht zu unterschätzen. Insbesondere wenn Kinder im Haus leben oder wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, später einmal Kinder zu bekommen, kann die Katze, die über die ganze Zeit im Bett schläft, schnell zum Tyrannen der Wohnung werden, sobald Sie sich dazu entschließen, ihr die eroberte Position in der Familie streitig zu machen.

Bleiben Sie im Haushalt über die gesamte Zeit der Chef. Dann werden auch neue „Rudelmitglieder“, sprich Kinder, keinerlei Problem verursachen.

Fazit: Meine Katze schläft im Bett, oder doch lieber nicht?

Gerade wenn vielleicht ein kleines Kätzchen bei Ihnen einzieht, sollten Sie der Versuchung widerstehen, gemeinsam im Bett zu schlafen. Es wird für die Katze später zur Herausforderung, aus dem Bett verbannt zu werden. Obendrein kann es zu Rangproblemen innerhalb der Familie kommen wie auch zu hygienischen Mangelzuständen. Auch wenn Katzen vielleicht nicht im Bett die Nacht verbringen, sollten Sie regelmäßig alle Textilien gründlich mit Spezialwaschmitteln säubern. Nur so können Sie die Haare gründlich entfernen und Parasiten sowie Bakterien auf Dauer fernhalten.

Insbesondere wenn Ihre Katze den Tag über an der frischen Luft verbringt, möchten Sie gar nicht wissen, was sie ungesehen als anonymer Passant mit ins Bett schleppt. Auch wenn wir hier einen äußerst sensiblen Themenbereich ansprechen, sollten Katzenhalter und Hundehalter nochmals gründlich darüber nachdenken, ob die Haustiere tatsächlich in die private Zone – ins Bett – gehören.

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