Trächtigkeit bei Katzen

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    Trächtigkeit bei Katzen
    Anzeichen einer Trächtigkeit bei der Katze erkennen Copyright: nzfhtpoglu bigstockphoto

    Anzeichen der Trächtigkeit bei der Katze

    Weibliche Katzen nach der Geschlechtsreife regelmäßig rollig und akzeptieren dann den Deckakt. Einen Eisprung zuvor haben sie jedoch nicht, da dieser durch den Akt selbst ausgelöst wird.

    Eine Katze ist je nach Rasse und individueller Situation 61 bis 72 Tage trächtig. Wie auch beim Hund variiert zudem die Zahl der Katzenkinder stark und liegt meist zwischen zwei und sechs.

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    Auch bei Katzen spricht der Veterinär im Übrigen von Welpen, auch wenn der Name „Kitten“ inzwischen umgangssprachlich sehr gebräuchlich ist. In der Tiermedizin nennt man jedoch alle Jungtiere von Raubtieren „Welpen“.

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    So läuft die Trächtigkeit bei der Katze ab

    Die Phasen und Anzeichen der Trächtigkeit bei der Katze:

    1. Bereits zwei Wochen nach der Empfängnis schwellen die Zitzen an und wechseln von einem zarten Rosa hin zu einem Dunkelrosa bis Rot. Auch Katzen erleben teilweise Phasen der Morgenübelkeit und können sich dabei übergeben.

    Der Veterinär kann bereits jetzt mittels Ultraschall klären, ob die Verpaarung erfolgreich war. Diese Leistung wird von Züchtern gern in Anspruch genommen, lohnt sich aber auch für Privatpersonen, um Zweifel auszuschließen.

    2. Der Bauch einer Katze wächst mit den Wochen stark und lässt das Tier übergewichtig erscheinen. Die meisten Rassen legen 1.000 bis 2.000 Gramm Gewicht zu. Viele Katzenarten weisen ein Durchschnittsgewicht von vier bis fünf Kilogramm auf, was die Gewichtszunahme in Relation enorm macht.

    3. Der Appetit steigt ab dem 30. Tag stark, denn die Katze hat einen hohen Energiebedarf während des Wachstums der Welpen. Auch hier können Besitzer sich absichern, indem sie Spezialfutter für trächtige Katzen kaufen und sich gegebenenfalls vom Tierarzt zur passenden Sorte beraten lassen.

    4. Wenige Tage vor der Geburt sollte die Wurfkiste bereitstehen, damit die werdende Katzenmutter sich darin zurückziehen kann. Verstärktes Herumlaufen und vermehrtes Putzen deuten auf die innere Unruhe des Tieres sind und sind ebenso normal wie die Futterverweigerung am Tag vor der Geburt.

    Quellen:

    • Rassekatzen züchten: Vererbung, Partnerwahl, Rassen der Welt7. April 2005 von Dagmar Thies

    ⏲ Letzte Aktualisierung am von Mario Foerster, Redaktion