Haarlinge bei Katzen

Kratzt sich Ihre Katze vermehrt, denken Sie vermutlich an einen Läusebefall. Jedoch besteht die Möglichkeit, dass Ihr Stubentiger unter Haarlingen leidet. Diese Parasiten zählen zu einer Untergruppe der gemeinen Tierlaus. Eine Vielzahl von Präparaten hilft Ihnen, die Haarlinge von der Katze zu entfernen.

Die Verwendung explizit für Katzen zugelassener Produkte erhält eine hohe Priorität. Um eine erneute Ansteckung zu vermeiden, wiederholen Sie die Behandlungen mindestens zweimal.

Verschiedene Medikamente entfernen Haarlinge

Der Katzenhaarling gehört zu der Gruppe der Ektoparasiten. Er gleicht in seinem Äußeren einer Tierlaus. Jedoch zeigt er sich wesentlich kleiner, sodass Sie ihn mit einem Läusekamm nicht aus dem Fell Ihrer Katze entfernen. Stattdessen gibt es zahlreiche Medikamente, welche die Parasiten töten. Den Befall durch Felicola subrostratus – wie sich der Haarling in der Fachsprache nennt – bekämpfen Sie mit Insektiziden.

Bei dem Kauf der Mittel achten Sie darauf, dass die Medikamente sich für Katzen eignen. Präparate für Hunde verwenden Sie auf keinen Fall, um Ihren Stubentiger damit zu behandeln. In diesem Fall drohen allergische Reaktionen, mit einem potenziell tödlichen Ende Ihres Haustiers.

Bild Tierarzt
Behandlung von Haarlingen © 135pixels – Fotolia.com

Mittel gegen Läuse helfen gegen Haarlinge

Ebenso wie Läuse erhält die Entfernung der Haarlinge eine große Wichtigkeit. Die Parasiten sorgen bei Ihrer Katze für Juckreiz und Stress. Bei einem längeren Befall treten unter Umständen Haut-Irritationen auf, die sich Ihr Haustier durch das vermehrte Kratzen zufügt. Um die Haarlinge von der Katze zu entfernen, eignen sich Wirkstoffe gegen Tierläuse. Dazu gehören beispielsweise:

  • Fipronil,
  • Carbamate,
  • Selamectin
  • und Pyrethrine.

Die Präparate bekommen Sie in unterschiedlichen Formen. Abhängig von der Rasse Ihrer Katze behandeln Sie diese mit einem Spray, Puder oder einer Waschlotion. Zusätzlich gibt es Spot-On-Mittel, die bei der Entfernung der Parasiten helfen. Speziell diese Variante eignet sich bei Freigängern. Unternimmt Ihre Katze mit Vorliebe Streifzüge durch die Natur, verfliegen Puder und Sprays gegen Haarlinge. Das Spot-On träufeln Sie direkt auf die Haut, sodass dieses Problem nicht entsteht.

Puder, Bäder und Sprays gegen Haarlinge bei Katzen

Bei Haarlingen handelt es sich um winzige Parasiten, die sich im dichten Fell der Katze verstecken. Daher achten Sie beim Kauf der Wirkstoffe auf die Felllänge Ihres Haustiers. Besitzen Sie eine Langhaarkatze, eignet sich das Puder besser als die Sprays gegen Haarlinge. Durch seine Konsistenz verteilt sich der Wirkstoff optimaler im Fell langhaariger Stubentiger. Bei Katzen mit kurzen Haaren reichen die Sprays aus. Ohne Probleme sprühen Sie das Tier damit ein, ohne die Haarpracht im Vorfeld zu scheiteln.

Eine Waschlotion gegen den Haarlingsbefall nutzen Sie ausschließlich, wenn es sich bei Ihrer Katze um eine Wohnungskatze handelt. Das Fell der Stubentiger trocknet langsam, sodass an der frischen Luft leicht Erkältungen drohen. Hält sich das Tier ausnahmslos im Haus auf, besteht diese Gefahr nicht. Die Behandlungen gegen die Parasiten wiederholen Sie wenigstens zweimal. Dabei pausieren Sie nach jeder Therapie vierzehn Tage. In dieser Zeit erholt sich die Haut Ihrer Katze von den Wirkstoffen gegen die Haarlinge.

Zusätzlich pflegen Sie das Fell Ihres Haustiers, um einen weiteren Befall zu vermeiden. Das Entfernen der Haarlinge von der Katze dauert in der Regel zwei Wochen. Zwei Tage nach der Erstbehandlung bemerken Sie, dass sich der Juckreiz des Stubentigers bessert. Bei der Therapie achten Sie auf die Packungsbeilagen der Präparate gegen die Haarlinge. Halten Sie sich an die Anweisungen, befreien Sie Ihr Tier problemlos von den lästigen Schädlingen.

 

 

⏲ Letzte Aktualisierung am von Mario Foerster
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