Aquarium Algenfresser – Tiere und Mittel um Algenwachstum begrenzen

In den vergangenen Jahren erfreuen sich insbesondere kleine Aquarien zunehmender Beliebtheit. Als Nano-Aquarium bezeichnet, fassen sie zwischen 10 und 30 Liter Wasser. Sie sind aufgrund ihrer geringen Größe günstig in der Anschaffung sowie in der Unterhaltung. Weitere Vorteile bestehen durch einen geringen Pflegeaufwand, ein geringes Gewicht und einen geringen Platzbedarf, sodass sich für das Mini-Aquarium überall in der Wohnung ein schöner Platz findet. Allerdings gilt es auch bei diesen kleinen Becken darauf zu achten, dass das Algenwachstum begrenzt wird. So spielen in einem Nano-Aquarium Algenfresser eine besondere Rolle.

Auswahl an Algenfressende Schnecken und Tiere

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Algenfresser Schnecken

Schnecken sind bei den Aquarianern mittlerweile sehr beliebt geworden. Während manche Arten früher aufgrund ihrer starken Vermehrung mitunter als Plagegeister betrachtet wurden, sieht das gegenwärtig anders aus und Schnecken nehmen als Gesundheitspolizei vermehrt Einzug in Aquarien. Da sie nicht nur Algen und Futterreste anderer Aquarien-Bewohner vertilgen, sondern auch abgestorbenes Pflanzenmaterial verzehren, sorgen sie für ein sauberes und stabiles Milieu.

Mit einem Gehäusedurchmesser bis 2,5 Zentimetern ist die Zebranapfschnecke, Punktnapfschnecke, Geweihschnecke und Algen-Rennschnecke gut für die Haltung in einem Nano-Aquarium geeignet. Da die genannten Arten bei verschlechternder Wasserqualität dazu tendieren das Becken zuverlassen, gilt es selbiges dicht abzudecken. Auch die Posthornschnecke ist eine sehr gute Algenfresserin. Ein knappes Nahrungsangebot vorausgesetzt, muss ein unkontrolliertes Vermehren nicht befürchtet werden.

 

Bekämpfung des Algenwachstums

Algen stellen unerwünschte Begleiterscheinungen in der Fischbehausung dar. Um einem Flächenbrand vorzubeugen und damit ein Umkippen des Wassers zu verhindern, darf die Pflege des Aquariums nicht vernachlässigt werden. Neben grundsätzlich zu beachtender Dinge wie einer bestenfalls teilweise einstrahlenden Sonne und einem regelmäßigen Wasserwechsel kommt sogenannten Algenfressern eine wichtige Bedeutung zu. Hierzu zählen Fischarten, Garnelen und Schnecken. Aufgrund seiner geringen Größe sind für ein Nano-Aquarium Algenfresser sorgfältig auszuwählen und ein zu hoher Besatz muss vermieden werden.

 

Algenfressende Fische

Als effektive Algenverputzer haben sich der Glimmerlabeo und der Pitbull-Harnischwels einen Namen gemacht. Der aus Asien stammende Glimmerlabeo vertilgt auch Algen, welche von anderen Fischen gerne verschmäht werden. Zwar fällt er mit seiner silber-grauen Färbung nicht besonders auf, doch stellt er durch sein aktives Verhalten eine gute Ergänzung im Nano-Aquarium dar. Es sollte sich allerdings um ein etwas größeres Becken handeln, dar der Glimmerlabeo eine Größe von bis zu 14 Zentimetern erreichen kann.

Pitbull-Harnischwelse halten sich gerne in Gesellschaft von Artgenossen auf. Sie erreichen lediglich eine Größe von etwa 5 Zentimetern. Ebenfalls in Gruppen sollte die Puzzlebarbe gehalten werden. Der auch als Pinselalgenfresser, Netzpinselalgenfresser oder Schwanzfleck-Algenfresser bekannte Fisch stellt auch einen hervorragenden Algenfresser dar, eignet sich aufgrund seiner Größe von bis zu 17 Zentimetern allerdings nur für größere Nano-Aquarien-Modelle.

 

Algenfresser Zwerg-Garnelen

Aufgrund ihrer Größe von zwei bis drei Zentimetern eignen sich Zwerg-Garnelen gut für die Haltung in Nano-Aquarien. Mindestens 10 bis 12 Liter sollte das Becken fassen. Die geselligen und friedlichen Tiere sehen nicht nur interessant aus. Sie stellen gute Algenverzehrer dar. Zwar sind die aktiven Süßwassergarnelen relativ anspruchslos und erfordern wenig Pflege, doch benötigen sie unbedingt sauerstoffreiches Wasser. Ein Mangel an Sauerstoff macht sie krank. Zu denen Garnelen der Gattung Caridina zählen die Amanogarnele, Tigergarnele, Wangenfleckgarnele und Bienengarnele.

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Besatzdichte der Aquariengröße anpassen

Wer sich für ein Nano-Aquarium entscheidet, kann von einer Menge Vorteilen profitieren. Neben einer entsprechenden Pflege ist besonders darauf zu achten, dass die genutzten Algenfresser nicht überfüttert werden, denn nur so führen sie die gewünschte Dienstleistung durch. Mit Hilfe von Wasseraufbereitern für Nano-Aquarien werden schädliche Giftstoffe aus dem Leitungswasser entfernt, sodass den tierischen und pflanzlichen Lebewesen ein gesundes Milieu zur Verfügung steht.