Katzen

Wie viel frisst eine Katze am Tag?

Die richtige Futtermenge für die Katze

Viele Katzenhalter sind sich gar nicht sicher, wie viel sie ihren Stubentiger füttern sollen. Hier spielen mehrere Aspekte eine Rolle, wie das Alter, die Größe, die Aktivität und natürlich die Futtersorte: Oftmals helfen die Hersteller selbst mit einer Fütterungsempfehlung direkt auf der Packung. Diese dient jedoch nur als Leitformel für den individuellen Speiseplan im Napf gilt.

Natürlich ist auch das Alter für den Futterkonsum mitverantwortlich. Eine ältere Katze über acht Jahre benötigt bestimmt nicht dieselbe Futtermenge und Futtersorte wie ein junges Kätzchen, das die Welt jeden Tag aufs Neue entdeckt. Katzenhalter selbst schätzen die Agilität und die Bewegungen ihrer Stubentiger oft folgerichtig ein, um eine perfekte Dosierung zu erzielen.

 

Wie viel frisst eine Katze pro Tag

Wieviel Frisches und Trockenes Futter frisst eine Katze am Tag? Copyright: Zuzule, Bigstockphoto

 

 

Die wichtigsten Faktoren für die Fütterungsmenge

Nicht zuletzt die Größe und die Statur einer Katze wirken sich maßgeblich auf ihren Futterkonsum aus. Sehr große Katzenrassen, wie die norwegische Waldkatze und die Main Coon, benötigen etwas mehr Katzenfutter am Tag.

 

Freigänger oder Wohnungskatze?

Lebt ein Freigänger im Haus, der den ganzen Tag durch den Garten, über die Felder und Wiesen streunt? Dann braucht die Katze oder der Kater auf jeden Fall Energie und zusätzliches Futter. Wohingegen Stubentiger, die einzig und allein im Haus leben, gerade bei der Rationierung der Futtersorten etwas sparsamer sein sollten. Bei Katzen, die regelmäßig Ausgang haben, müssen sich Herrchen und Frauchen gar nicht so viel Gedanken machen. Hier können die Abenteurer ruhig einmal öfter zugreifen.

Nicht zuletzt der Zustand und die Statur der Katze geben Aufschluss, ob ihr mit der Futtermenge richtig liegt. Bemerkt ihr ein zunehmendes Bauchvolumen? Dann solltet ihr wohl zukünftig etwas besser aufpassen, wenn es um die Fütterung geht.

 

Schwankende Fütterungsmenge über das Jahr hinweg

Aus der Erfahrung ergeben sich auch Unterschiede zwischen der Saison. So fressen Katzen und insbesondere Freigänger oftmals im Sommer und an heißen Tagen weitaus weniger als im Herbst und im Winter. Vor der kalten Jahreszeit ist davon auszugehen, dass die Katze sich ein Reservoir und Polster für die kalten widrigen Wettertage anfressen möchte. Im Sommer hingegen sind Katzen aktiver, tummeln sich in der Wärme, suchen sich ein schattiges Plätzchen und brauchen nicht so viel Katzenfutter.

 

ACHTUNG: Katzenhalter sollten immer darauf achten, dass der Napf nach dem Fressen gereinigt wird. Gerade im Sommer legen die Fliegen ihre Eier in das Futter. Was führt zu Magenverstimmungen und Erkrankungen der Katze.

 

Was frisst eine Katze wirklich am Tag?

Auf den Tag gesehen frisst eine erwachsene Katze zwischen 200-250 g Trockenfutter oder Nassfutter am Tag. Im Vergleich können Kater manchmal etwas mehr fressen. Gerade wenn sie eine kräftigere Statur haben, kommen sie auf ca. 50 g mehr am Tag.

Bekommt die Katze nur Trockenfutter, steht eine Schüssel mit frischem Wasser parat. Viele Katzen lieben bewegtes Wasser. Hier bietet sich der Sprudelbrunnen an.

 

Was hochwertiges Katzenfutter für unseren Stubentiger bedeutet?

Nicht nur die richtige Portionsgröße ist entscheidend für eine katzengerechte Rationierung, sondern auch ein gutes Futter, das die Katze problemlos verträgt. Fachexperten der Stiftung Warentest setzen sich regelmäßig mit den unterschiedlichen Katzenfuttersorten auseinander.

 

Das Katzenfutter, das auf Getreide verzichtet, ist zumeist bekömmlicher für den Magen der Stubentiger und minimiert das Risiko von Allergien. Karamell und Insulin haben ebenso wenig in Katzenfutter zu suchen wie Zucker. Sie sind vielmehr ein Beweis, dass es sich um minderwertiges Fleisch handelt. Gesundes, hochwertiges Katzenfutter für ausgewachsene Katzen  setzt hingegen auf einen hohen Fleischanteil und wenige, tierische Naturerzeugnisse. Diese sind für Katzen und Kater besonders gut bekömmlich und führen kaum zu Übergewicht und Überreaktionen.

Minerale, Vitamine und Eiweiße fördern den Knochenbau und die Entwicklung einer gesunden Muskulatur der Katze. Eine folgerichtige Konzentration der Nährstoffe ist wichtig für die Funktionen des Gehirns, die natürlichen Abwehrkräfte und das Sehvermögen. Eine gesunde und starke Katze erkennt ihr an einem gut proportionierten Körperbau, einer deutlich zu erkennenden Taille mit einem Brustkorb, unter dem sich eine sehr dünne Fettschicht ertasten lässt.

weiterführend:

www.purina.de/katze/…/ernahrung/hochwertiges-katzenfutter

https://www.welt.de/wissenschaft/…/Deutsche-servieren-Haustieren..

  1. Katzen richtig barfen
  2. Meine Katze frisst nicht mehr
To Top