Gesundheit

Würmer bei Welpen

Wurmbefall bei Welpen Hunden erkennen

Würmer befallen Deinen Hund nicht erst im Erwachsenen-Alter. Bei Welpen ist der Wurmbefall ein ernst zu nehmendes Problem. Die weißen Parasiten nisten sich in der Regel im Darm der Jungtiere ein. Kommt es nicht zu einer zeitnahen Behandlung, verursachen Würmer bei Welpen schwerwiegende Komplikationen. Durchfall und Erbrechen gehören zu den auftretenden Folgen eines Befalls. Beides führt zu der Dehydrierung der kleinen Hunde. Im schlimmsten Fall kommt es zum Tod. Um das zu vermeiden, entwurmst Du die Welpen zwei Wochen nach der Geburt.

Wurmbefall

Fadenwurm Urheber: 123RF

Warum leiden Welpen unter Würmern?

Die jungen Hunde infizieren sich im Mutterleib mit den farblosen Parasiten. Vorwiegend treten Spulwürmer in der Embryonalzeit der Vierbeiner auf. Diese Endoparasiten befinden sich in Larvenform in der Muskulatur der Hündin. Bei der Trächtigkeit des Muttertieres aktivieren sich die ruhenden Larven. Sie wandern in die Plazenta und von dort aus in die Leber der Jungtiere.

Nach der Geburt der Welpen gelangen die Spulwürmer in die Lunge. Schlussendlich finden sie den Weg in den Darm des jungen Hundes. Hier entwickeln sich die Parasiten zu geschlechtsreifen Würmern. Neben der im Mutterleib stattfindenden Infektion gelangen die Würmer über die Muttermilch in den Organismus der Welpen. Dies geschieht bei den Saugwelpen während der gesamten Saugperiode. Hierbei infizieren sich die Tiere vorrangig mit Hakenwürmern.

 

Wie erkennst Du den Wurmbefall?

Den Wurmbefall bei Hunden erkennst Du an den uncharakteristischen Symptomen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Durchfall,
  • Erbrechen,
  • Apathie,
  • Appetitlosigkeit
  • und Darmverschluss.

Diese Symptome kommen auch bei anderen Krankheiten vor. Trotzdem achtest Du beim Auftreten eines oder mehrerer Merkmale auf Anzeichen eines Wurmbefalls. Speziell bei Welpen zeichnet sich ein geblähter Bauch bei einem Befall ab. Berührst Du dessen Oberfläche, fühlt er sich hart und heiß an. Zudem reagieren die Hunde empfindlicher auf Berührungen, wenn sie unter Würmern leiden.

In dem auftretenden Durchfall mischt sich oftmals Blut. Dies resultiert aus einer Reizung des Darms. Das offensichtlichste Symptom stellen die Würmer selbst dar. Bei einem starken Wurmbefall erkennst Du die weißen Parasiten im Kot der Hunde. Des Weiteren kommt es vor, dass sich die Würmer im Bereich des Afters befinden. Hier bleiben sie beispielsweise im Fell des Vierbeiners kleben.

Du erkennst den Wurm als kleines, dünnes Gebilde, ähnlich einem Reiskorn. An der Luft trocknen die Endoparasiten aus. Leben sie noch, siehst Du das leichte Pulsieren ihres Körpers. Einige Wurmarten sind für den Menschen ansteckend. Daher berührst Du die Reste der Parasiten nicht mit der Hand. Ein Desinfektionstuch eignet sich, um die Rückstände zu entfernen. Auf diese Weise stellst Du sicher, dass die Hunde den Wurm nicht erneut oral aufnehmen.

 

Gewichtsverlust stellt ein deutliches Symptom dar

Nicht immer erblickst Du die lebenden Würmer im After der Welpen. Stattdessen bleibt ein Befall bei Deinem Haustier in einigen Fällen lange Zeit unentdeckt. Ausschließlich allgemeine Krankheits-Symptome lassen darauf schließen, dass der Hund unter Parasiten leidet. Vorwiegend der Gewichtsverlust zeigt Dir, dass mit den jungen Vierbeinern etwas nicht stimmt. Fressunlust und Durchfall sorgen für die Abmagerung der Tiere. Speziell bei Welpen stellt dieser Umstand ein Problem dar.

Fehlt den Jungtieren der Nährstoff, droht ihnen möglicherweise der Tod. Daher erhält die zeitnahe Behandlung einer Wurm-Infektion eine hohe Priorität. Auf der Internetseite welpen.de empfiehlt der Kleintierarzt Dr. Rominger, Welpen bereits zwei Wochen nach der Geburt erstmalig zu entwurmen. Auf diese Weise verringert sich das Risiko schwerwiegender Infektionen.

Jedoch stellt eine einmalige Entwurmung keinen Rundumschutz für die jungen Hunde dar. Deine Welpen entwurmst Du am besten alle vierzehn Tage. Dies geschieht, bis die Vierbeiner das Alter von zehn Wochen erreichen.

 

Wie gelingt das Entwurmen der Welpen?

Sobald Du den Wurmbefall bei Hunden erkennst, gehst Du mit ihnen zu einem Tierarzt. Dieser empfiehlt Dir die notwendigen Präparate. Um Welpen zu entwurmen, existieren mehrere Möglichkeiten. Beispielsweise verabreichst Du Deinem Haustier ein Spot-on. Das flüssige Sekret träufelst Du dem Hund in den Nacken. Durch die Haut gelangt es in das Blut und schließlich in den Darm der Tiere. Hier tötet es die Würmer innerhalb von drei Tagen restlos ab.

Diese Behandlung wiederholst Du nach zwei Wochen erneut. Auf diese Weise stellst Du sicher, dass sich keine neuen Endoparasiten im Körper des Hundes einfinden. Das jeweilige Präparat wählst Du anhand mehrerer Faktoren aus. Dazu zählen:

  • die Wirksamkeit,
  • der Preis,
  • die Durchführbarkeit
  • und die Verträglichkeit.

Abhängig von der Konstitution vertragen einige Hunde Spot-ons besser als andere. Als Nebenwirkungen treten beispielsweise Erbrechen, Durchfall und Juckreiz auf. Auf welche Präparate Dein Hund auf diese Weise reagiert, findest Du ausschließlich durch das Ausprobieren heraus. Schlägt der Spot-on bei dem Welpen nicht an, verabreicht der Tierarzt ihm eine Wurm-Impfung. In der Spritze befinden sich ähnliche Inhaltsstoffe wie in dem Spot-on.

Sie gelangen durch die Injektion sofort in den Blutkreislauf. Veterinäre empfehlen diese Behandlung vorwiegend für ausgewachsene Hunde. Aufgrund des direkten Einbringens ins Blut wirkt diese Methode schneller. Gleichzeitig führt sie zu einer Schwächung des Immunsystems. Dein Vierbeiner reagiert beispielsweise mit Müdigkeit oder einer temporären Fress-Unlust.

 

Die Wurmkur bei Welpen zusammengefasst

Würmer bei Welpen stellen keine Besonderheit dar. Die jungen Hunde leiden bereits bei der Geburt unter einem Befall mit den endogenen Parasiten. Als Symptome treten Durchfall, Erbrechen und ein geblähter Bauch auf. Zudem siehst Du bei einem Wurmbefall der Welpen Rückstände der Rund- und Spulwürmer. Um diese zu bekämpfen, nutzt Du ein vom Tierarzt verschriebenes Spot-on.

 

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