Hunde

Fellwechsel bei Hunden

Pflegetipps zum Fellwechsel im Frühjahr und Herbst bei Hunden

Wenn die Temperaturen draußen im Frühling steigen, setzt der Fellwechsel bei Hunden ein. Die meisten Hundehalter bekommen dies eigentlich erst mit, wenn die ersten Fellbälle durch die Wohnung fliegen. Herumliegende Haare und Hundehaare in Textilien gehören wohl zu den größten Nachteilen, mit denen Frauchen und Herrchen sich jedes Jahr herumschlagen. Dabei gibt es praktische Tipps und Hinweise, wie ihr euren Hund durch den Fellwechsel helfen könnt. Sie nutzen die Gelegenheit und liefern in diesem Artikel die wichtigsten Tipps.

Im Prinzip macht ein Hund im Herbst und im Frühjahr einen Fellwechsel durch. Im Frühjahr bewegen wir uns in der Haarung. Wohingegen im Herbst die Hunde ihr Winterfell bekommen. Der jeweilige Fellwechsel steht in Abhängigkeit von der Tageslichtdauer und Temperaturentwicklung. Das bedeutet: Scheint die Sonne häufiger und länger, legen die Hunde Stück für Stück ihr Fell ab.

Fellwechsel bei Hunden

Hilfeund Pflege beim Fellwechsel Urheber: yuriisokolov / 123RF

Ein erster Hinweis zielt auf die Fellpflege bei Hunden im Fellwechsel. Es bleibt euch eigentlich nichts weiter übrig, als zur Bürste zu greifen und tagtäglich euren Hund das abgestorbene Fell und die Fellreste auszukämmen. Durch das tägliche Bürsten wird die Haut besser durchblutet, was euren Vierbeiner den Fellwechsel erleichtert. Zudem lässt sich das Fell in dieser Zeit viel leichter durchkämmen. Wenn das Fell erst aufgelockert ist lassen die alten Haare ganz leicht entfernen. Dennoch solltet ihr hier sehr vorsichtig vorgehen, euer Hund verbindet die Fellpflege bestenfalls mit einer Streicheleinheit.

 

Futter beim Fellwechsel bei Hunden

Die Ernährung eures Hundes hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf den Fellwechsel. So solltet ihr in der Zeit besonders hohen Wert auf die folgenden Nährstoffe legen, denn diese regen den Hautstoffwechsel an und begünstigen den Fellwechsel bei Hunden:

  • B Vitamine
  • Biotin
  • Zink
  • hoch-ungesättigte Fettsäuren

Es kann schon ausreichen, etwas Leinöl oder Distelöl ins Futter zu geben, um das Fell und die Haut der Hunde zu unterstützen. Ein Esslöffel reicht vollkommen aus. Zu viel Öl kommt es nämlich zu Durchfall und Verdauungsproblemen.

 

Warum verlieren Hunde ihr Fell?

Prinzipiell ist davon auszugehen, dass jedes Hundehaar nur einen gewissen Lebenszyklus hat, der irgendwann einmal an seinem Ende angekommen ist. So fängt dieser Haarwechsel beim Ausfall an und nimmt einen Zeitraum von bis zu sechs Wochen ein. So verlieren die Hunde über das ganze Jahr hinweg ihr Fell, ein vollständiger Fellwechsel durchläuft der Hund lediglich im Frühjahr und im Herbst.

Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass ältere Hunde mehr Haare verlieren. Ebenso verlieren Vierbeiner nach der Kastration mehr ihres Fells und Hündinnen legen einen gewissen Teil des Fells vor der Läufigkeit ab. Viele Hundehalter hätten nicht gedacht, dass auch Stress und Belastungen sich im Verlust vom Fell bemerkbar machen.

 

Welche Hunde verlieren am meisten Fell?

Gerade bei der Auswahl des passenden Hundes entscheiden viele aufgrund der Felllänge. Es macht einen Unterschied, ob ihr euch einen Golden Retriever, einen deutschen Schäferhund oder einen Dalmatiner anschafft. Gerade kurzhaarige Hunde eignen sich sehr gut für die Wohnung. Dennoch verlieren sie eben genauso vielfältig ihre Haare wie die Hunderassen mit langem Fell. Darüber hinaus hängen die kurzen Haare sehr hartnäckig in Textilien und in der Couch fest.

In jedem Fall empfiehlt sich ein spezifischer Sauger, denn dieser geht den Hundehaaren an den Kragen. Hier bieten sich mittlerweile Aufsätze für Staubsauger, die euch die Reinigung erleichtern. Darüber hinaus gibt es sogar Rassen, die nur sehr wenig Haare verlieren, aber dennoch einer Grundpflege verlangen. Dazu gehören zum Beispiel der Pudel und der Yorkshire Terrier.

 

Es ist ganz schwierig, konkrete Durchschnittswerte zu bekommen, wie viele Haare beim Fellwechsel der Hunde verloren gehen. Forscher haben herausgefunden, dass Menschen auf den Quadratzentimeter 150-500 Haare haben, wobei 1.000 bis 9.000 Haare besitzen. Dies ist nur ein erster Ansatzpunkt, um dem Haarverlust Ausdruck zu verleihen.

 

Was ist beim Fellwechsel bei Hunden beachten?

Um das Hundehaar so lange wie nur möglich gesund zu erhalten, solltet ihr auf einen ausgleichenden Keratin-Spiegel beim Hund achten. Andernfalls werden die Hundehaare sehr schnell brüchig. Gleichzeitig solltet ihr den Stresspegel zuhause reduzieren und Spielplätze sowie Ruheplätze einrichten, da viele Hunde auch stressbedingt Fell verlieren.

Integriert eine regelmäßige Fellpflege in den Alltag. Gerade während des Fellwechsels sollte der Vierbeiner jeden Tag gebürstet werden. Das stimuliert und pflegt die Haut, erleichtert den Fellwechsel bei Hunden und sorgt für eine extra Kuscheleinheit. Grundsätzlich verlieren Hunde mit längerem Fell nicht mehr Haare als Hunde mit kurzem Fell, man wird es nur schneller sehen. Die perfekte Ausrüstung zur Fellpflege ist eine Hundebürste, Pflegeöl ebenso wie ein Massagekamm, ein Handschuh sowie Reinigungsgeräte und Staubsauger mit spezifischen Aufsätzen für das gründliche Entfernen der Hundehaare.

 

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