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Mops Haltung und Charakter – Überblick über die Rasse

Haltung, Charakter und Pflege des Mops

Bei dem Mops handelt es sich um einen Vierbeiner, dessen Aussehen sich als unverkennbar erweist. Er gehört zu den kleinen Hunden und fühlt sich beispielsweise auch in einer Stadtwohnung heimisch. Aufgrund seines gedrungenen Körperbaus und den kurzen Beinen läuft das Tier ausschließlich kurze Strecken.

Mops Charakter, Haltung & Pflege

Der Mops Charakter, Haltung & Pflege des Kulthundes – Urheber: mariematata / 123RF .com

Mops Haltung und Pflege

Der Mops ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse, deren Ursprung sich in China befindet. Achtest Du bei Deinem Mops auf Haltung und Pflege vermeidest Du gesundheitliche Probleme. Dein Tier erreicht ein hohes Alter. Vorwiegend erhält die Untersuchung der Nase Bedeutung.

Aufgrund ihrer Züchtung verfügen die Tiere über eine platte Schnauze, sodass viele Vertreter dieser Art an Atemproblemen leiden. Indem Du die Nase des Hundes kontrollierst, beugst Du Entzündungen, die zu schwerwiegenden Infektionen führen, vor. Zusätzlich achtest Du bei dem Rassehund auf eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung.

Der Mops und Haltung und Pflege zusammengefasst

Um bei dem Mops die Haltung und Pflege unkompliziert zu gestalten, kontrollierst Du den gesundheitlichen Zustand des Hundes einmal in der Woche. Durch die regelmäßige Untersuchung verhinderst Du, dass sich Bakterien in den Atemwegen Deines Mopses festsetzen und die bereits vorhandenen Atemprobleme des Haustiers verschlimmern. Durch die Bewegung an der frischen Luft bringst Du den Kreislauf des chinesischen Rassehundes in Gang, sodass sich die Kondition des Mopses verbessert.

Jedoch achtest Du auf die Geräusche, die Dein Hund während eines Spaziergangs von sich gibt. Sobald das Tier zu Röcheln beginnt, brichst Du den Auslauf ab und gewährst dem Vierbeiner eine Pause. Vorwiegend bei Tieren mit einem erhöhten Gewicht erhält diese Maßnahme Bedeutung, da eine physische Überforderung beispielsweise zu Herzproblemen führt.

 

Möpse brauchen stetige Pflege

Bei dem Mops handelt es sich um eine kleine Hunderasse mit einer Lebens-Erwartung von zwölf bis 15 Jahren. Dieses Alter erreicht der Mops durch Haltung und Pflege, die seinen Ansprüchen entsprechen. Vorwiegend spielt bei dem Tier die gesundheitliche Vorsorge eine bedeutende Rolle. Aufgrund seiner langen Geschichte schaut Dein Haustier auf eine starke Züchtung zurück. Den besten Beweis stellt seine platte Schnauze dar, die kaum noch der schmalen Nasenpartie eines Wolfes ähnelt. Seine flache Nase sorgt beim Mops in vielen Fällen zu gesundheitlichen Komplikationen.

Durch ihre kleinen Stupsnasen bekommen die Rassehunde, die aufgrund ihres umgänglichen Wesens überzeugen, schlecht Luft. Im schlimmsten Fall führen die Atemprobleme zu einer Schädigung von Herz oder Hirn. Daher besteht die Notwendigkeit, die Nase Deines Mopses regelmäßig zu untersuchen. Im Abstand einer Woche nimmst Du die Kontrollen vor, damit Dein Haustier von einer hohen Lebens-Erwartung profitiert.

Bei der Pflege des Mopses ist die Reinigung der Nase wichtig für seine Gesundheit. Bemerkst Du, dass der Vierbeiner röchelt, schaust Du, ob sich seine Nase verstopft zeigt. Um sie von den Fremdkörpern zu befreien, nutzt Du beispielsweise Babyöl und ein Wattestäbchen. Durch das sanfte Abtupfen gelingt es Dir, vorwiegend die um die Nase herumführenden Falten zu säubern. Auf diese Weise verhinderst Du, dass sich Bakterien in dem Bereich ansiedeln und es zu gefährlichen Entzündungen kommt.

Verbessert sich die Atmung Deines Haustiers trotz der Reinigung nicht, suchst Du mit dem Vierbeiner umgehend den Tierarzt auf. Sobald das Gehirn des Rassehundes zu wenig Sauerstoff bekommt, treten im schlimmsten Fall bleibende Schäden auf. Um für die entsprechende Pflege des chinesischen Hundes zu sorgen, planst Du für die Haltung des Mopses ausreichend Zeit ein.

 

Der Mops neigt aber auch zu Krankheiten

Kaufst Du Dir einen der kleinen Hunde, stellt die Reinigung der Ohren einen weiteren wichtigen Bestandteil der Pflege dar. Um die eingeklappten Hör-Organe Deines Haustiers zu säubern, eignen sich Wattestäbchen. Jedoch nutzt Du statt des Öls speziellen Ohrenreiniger, den Du in Online-Apotheken oder in Fach-Shops erhältst. Versäumst Du die Pflege der Hunde-Ohren, sammeln sich Bakterien auf der empfindlichen Haut oder in den Gehörgängen. In beiden Fällen besteht die Gefahr, dass sich Infektionen bilden.

Bei der Fellpflege zeigt sich der Mops anspruchslos. Aufgrund der kurzen, drahtigen Haare reicht es aus, wenn Du Deinen Vierbeiner regelmäßig bürstest. Durch dieses Striegeln regst Du gleichermaßen die Durchblutung an. Gleichzeitig gelingt es Dir, den Mops während der Haarpflege auf unerwünschte Parasiten wie Zecken oder Flöhe zu untersuchen.

Bei der Mops-Haltung achtest Du auf das Verhalten Deines Vierbeiners. Sobald eine deutliche Veränderung eintritt, leidet der Rassehund möglicherweise unter einer erblichen Krankheit wie beispielsweise der rassetypischen Pug-Dog-Enzephalitis. Sie bringt eine Entzündung des zentralen Nervensystems mit sich. Bemerkst Du, dass Dein tierischer Begleiter unter Krämpfen leidet, stellen diese ein Symptom für die Komplikation dar.

In der Publikation „Identification of risk loci for necrotizing meningoencephalitis in Pug dogs“ weisen die Autoren darauf hin, dass es sich um eine erbliche Krankheit handelt. Daher informierst Du Dich bereits vor dem Kauf Deines Haustiers bei dem Züchter über derartige Vorfälle. Weiterhin leiden die Tiere aufgrund ihrer überzüchteten Nasenform an gesundheitlichen Problemen.

Als brachycephale Rasse verfügen die Möpse über einen rundlichen Kopf mit einer kurzen Schnauze. Hierbei leiden die Tiere mit einer erhöhten Atemfrequenz an einer geringen Kondition. Dieses Ergebnis brachte eine Studie von Wissenschaftlern der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Leitung hatte Prof. Dr. M. H. Erhard.

 

Möpse benötigen ausreichend Bewegung

In ihrem Buch „Mops: Auswahl, Haltung, Erziehung, Beschäftigung“ erklärt die Autorin, Inge Weßling, das Wesen Deines Haustiers. Bei der Züchtung der Hunderasse stand ausschließlich die Funktion des Mopses als Wohnungs- und Familienhund im Mittelpunkt. Das bedeutet, dass sie in der Regel über geringe Jagd- und Wach-Instinkte verfügen. Oftmals neigen die chinesischen Rassehunde zu einem bequemen oder sogar faulen Verhalten. Trotzdem erhält ihre regelmäßige Bewegung einen hohen Stellenwert, um einer Verfettung der Hunde vorzubeugen.

Zudem führen seine Atemprobleme oftmals zu einer niedrigen Kondition. Dennoch sorgst Du dafür, dass Dein tierischer Begleiter regelmäßige Bewegung erhält, um eine Verfettung zu vermeiden. Schnell neigt die chinesische Mops-Rasse dazu, an Gewicht zuzulegen, was im schlimmsten Fall zu Herzbeschwerden führt. Um diese zu vermeiden, steht eine gesunde und ausgeglichene Ernährung für den Rasse-Hund im Mittelpunkt. Speziell eignet sich für Dein Haustier das Barfen, wobei Du ihm ausschließlich artgerechte, rohe Kost verfütterst.

Der Mops setzt schnell Fett an, sodass sich sein Gewicht innerhalb eines kurzen Zeitraums vergrößert. Vorwiegend geschieht dies bei einer falschen Fütterung und zu wenig Auslauf. Damit der beste Freund des Menschen sein ideales Gewicht von sechs bis acht Kilogramm behält, unternimmst Du tägliche Spaziergänge mit ihm. Auf diese Weise bleiben auch die Gelenke des Rassehundes gesund, da sich die Wahrscheinlichkeit einer Entzündung reduziert. Jedoch achtest Du darauf, dass es zu keiner physischen Überlastung des kleinen Vierbeiners kommt.

Der ursprünglich aus China stammende Mops gehört zu den beliebtesten Hunderassen, was er seinem niedlichen Aussehen und seiner Anhänglichkeit verdankt. Aufgrund seiner Züchtung verfügt das Tier über eine flache, kurze Schnauze und eine kleine Nase, wodurch der Rassehund in vielen Fällen unter Atem-Problemen leidet. Daher benötigt Dein Vierbeiner bei der Pflege und Haltung einen gewissen Zeitaufwand, wobei die Untersuchung der Nase und der Ohren eine hohe Priorität erhält.

Die Mops-Rasse züchteten die chinesischen Adligen bereits als Wohnungs- und Familienhund, sodass die Tiere keine gesonderte Aufgabe erhielten. In der Folge entwickelten sich ihre ursprünglichen Jagd-Instinkte zurück. Dieser beste Freund des Menschen eignet sich aus dem Grund nicht als Wach- oder Schutzhund. Stattdessen macht er als treuer Begleiter im Alltag eine gute Figur.

Ein beliebter Begleiter im Alltag: der Mops

Bei dem Mops handelt es sich um eine kleine Hunderasse, die in der Regel eine Widerristhöhe von 25 bis 30 Zentimeter erreicht. Sein Idealgewicht liegt zwischen sechs und acht Kilogramm, wobei er zu einer raschen Gewichts-Zunahme neigt. Daher braucht Dein Haustier eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung. Auf diese Weise beugst Du den rassetypischen Krankheiten des Vierbeiners vor. Aufgrund der richtigen Pflege erhält der Mops gute Chancen, eine Lebens-Erwartung von zwölf bis 15 Jahren zu erlangen.

 

Wie präsentiert sich das Äußere des Mops?

Der Mops als Rasse erscheint als unverkennbarer Vierbeiner, der bereits durch seine flache Schnauze Aufsehen erregt. Das kurze, glänzende Fell überzeugt aufgrund einer besonderen Weichheit. Der Vorteil besteht darin, dass Du für die Fellpflege ausschließlich wenig Zeit einplanst, da das Bürsten des Hundes in der Regel ausreicht. Einmal in der Woche sorgst Du durch das Striegeln für eine bessere Durchblutung der Mops-Haut. Gleichzeitig gelingt es Dir mit dieser Maßnahme, Deinen vierbeinigen Mitbewohner auf Parasiten zu untersuchen.

Mit seiner geringen Körpergröße und dem dafür stattlichen Gewicht wirkt der Mops kompakt. Sein rundes Gesicht mit der flachen Schnauze macht ihn zu einem lustig aussehenden Gesellen. Gleichzeitig verfügt das Tier über einen stolzen und freundlichen Charakter. In der Regel trägt es einen einfarbigen Pelz. Zu den gängigen Nuancen gehören:

  • Schwarz,
  • Rehbraun,
  • Beige,
  • Silberfarben
  • und Apricot.

Vorwiegend die hellen Möpse besitzen eine schwarze Maske, die zu den charakteristischen Merkmalen des Vierbeiners zählt. Weiterhin zeigen sich bei dem Mops in einigen Fällen schwarze Abzeichen an den Ohren sowie ein schwarzer Strich auf dem Rücken. Hauptsächlich eignet sich der kleine Rassehund als Gesellschafts- und Begleit-Hund. Ebenso steht Dein Haustier als Familien-Hund im Vordergrund, was er seinem ausgeglichenen und gutmütigen Charakter verdankt.

 

Was zeichnet den Charakter aus?

Um das Wesen eines Mopses zu beschreiben, eignet sich ein Wort: Charmeur. Dein Hund verfügt über einen gutherzigen und geduldigen Charakter. Gleichzeitig versteht es das Tier, sich seinem Besitzer unterzuordnen. In ihrem Buch „Der Mops: Ein Wunder der Natur“ benennt die Autorin Katharina von der Leyen eine typische Eigenschaft dieser Rasse. Laut der gelernten Journalistin liegt die Stärke des Hundes darin, sich Freunde zu machen. Daher eignet sich der Mops problemlos als Zweit-Hund.

Besitzt Du eine Katze, steht der zusätzlichen Haltung des ebenfalls als Pug bezeichneten Mopses nichts im Weg. Vorteilhaft zeigt sich der Charakterzug des Rasse-Hundes, sich verschiedenen Situationen anzupassen. Das Tier verfügt in der Regel kaum über Jagd- und Beschützer-Instinkte. Dieser Umstand resultiert aus seiner Züchtung als Wohnungs-Hund.

Dennoch besitzt der Mops einen außergewöhnlichen Geruchs-Sinn. In einer im Jahr 2015 erschienenen Studie kam es zu einem vergleichenden Geruchs-Test zwischen Möpsen und Schäferhunden. Im Schnitt lieferte der kleine Rassehund bessere Ergebnisse ab. Er überzeugt mit seinen Fähigkeiten und seinem liebenswerten Wesen. In der langen Geschichte bewies das Haustier seine Eignung als Begleiter im Alltag.

 

Wann entstand die unverkennbare Rasse?

Die Geschichte der Möpse beginnt vermutlich in dem Kaiserreich China, wobei die Rasse dort bereits vor 2.000 Jahren Bekanntheit erlangte. Hier züchteten vorwiegend die Adligen den kleinen Vierbeiner aus einer doggenähnlichen Variante heraus. Lange Zeit galt der Mops als Kaiserhund, bis die ostindische Gesellschaft den besten Freund des Menschen in die Niederlande importierte. Aufgrund seines typischen Aussehens traf er vorwiegend in den Salons der edlen Damen auf Wohlwollen. Somit verbreitete sich die Rasse in Europa.

 

Welche Pflege braucht der Mops?

Die angezüchtete flache Nase sorgt dafür, dass Dein Pug unter Atemproblemen leidet. Damit keine zusätzlichen Entzündungen entstehen, säuberst Du die Falten um die Schnauze herum einmal wöchentlich mit einem Wattestäbchen. Als Reinigungsmittel eignet sich beispielsweise Babyöl, das der Haut Deines Haustiers nicht schadet. Des Weiteren bedürfen die kleinen Ohren des Hundes einer besonderen Aufmerksamkeit. Um diese zu säubern, nutzt Du Ohrenreiniger für Möpse.Bei einem Tierarzt oder in Online-Apotheken bekommst Du die Mittel ohne Schwierigkeiten. Versäumst Du die regelmäßige Untersuchung der Nase und der Ohren, erkrankt der Rassehund im schlimmsten Fall. Vorwiegend treten dabei rassetypische Erkrankungen wie die Pug-Dog-Enzephalitis auf. In der Studie „Necrotizing meningoencephalitis of Pug Dogs associates with dog leukocyte antigen class II and resembles acute variant forms of multiple sclerosis“ beweisen die Wissenschaftler, das die Entzündung des zentralen Nervensystems der multiplen Sklerose ähnelt.

Erkrankt der Mops an der Infektion, bemerkst Du bei ihm eine deutliche Wesens-Veränderung. Zusätzlich leidet er in der Folge an Krämpfen. Sobald Dein Tier zu röcheln beginnt, suchst Du mit ihm einen Veterinär auf, um Komplikationen frühzeitig zu erkennen. Mit einer artgerechten Pflege gewährst Du dem kleinen Rasse-Hund ein erfülltes und langes Leben.

 

weiterführend:

Buch: Katharina von der Leyen – „Der Mops: Ein Wunder der Natur“

© R+R – Fotolia.com

 

 

Der Mops: Ein Wunder der Natur


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