Katzen

Was tringen Katzen gern, wieviel und am liebsten?

Was Katzen trinken dürfen und sollen:

Katzen gehören vielleicht nicht zu den größten Experten in Sachen Flüssigkeit und Trinken. Schließlich decken die Vierbeiner ihren Flüssigkeitsbedarf zu einem Großteil über das Futter. Dennoch solltet ihr eurer Katze den Zutritt zum Trinken nicht verwehren. Insbesondere wenn ihr Trockenfutter gebt, ist ein frisches Schälchen mit Wasser absolutes Muss.

Tipp: Fragt ihr euch, was Katzen trinken sollten, raten wir euch zu Wasser, das bei besonderen Sensibelchen mit etwas Thunfischwasser angereichert wird, um den Geschmack zu verbessern. Keinesfalls darf eine Katze Kuhmilch trinken, sie kann die Laktose nicht verdauen. Gebt alternativ Katzenmilch, diese bekommt ihr mittlerweile in jedem Supermarkt und natürlich auch im Fachmarkt.

Was trinken Katzen

Was Katzen trinken Urheber: borzywoj / 123RF

Wieviel sollte meine Katze trinken?

Der jeweilige Bedarf an Flüssigkeit ist vom Futter und von der Aktivität der Katzen abhängig. Gerade an sehr warmen Tagen müssen die Samtpfoten jede Menge Flüssigkeit aufnehmen. Eine Katze benötigt am Tag zwischen 60-80 ml Wasser, allein für 1 kg Körpergewicht. Doch keine Sorge: Keine Katze nimmt diese Flüssigkeit einzig und allein über das Wasser auf.

Gerade das Futter deckt einen erheblichen Anteil. Gehen wir zurück an den Anfang der Urahnen, so haben die Katzen ihren Flüssigkeitsbedarf fast ausschließlich über ihre Beutetiere gedeckt. Ein Grund, warum viele Vierbeiner noch heute das Saftfutter oder das Feuchtfutter vorziehen. Mithilfe dieser Futtersorte ist es den Vierbeinern möglich, bis zu 80 % ihres Feuchtigkeitsbedarfs einzig und allein über das Futter abzudecken.

 

Woraus trinken Katzen am liebsten?

Anders sieht es aus, wenn ihr euch für die Trockenfuttervariante entscheidet. Hier müssen Samtpfoten beträchtlich mehr trinken. Euch wird aufgefallen sein, dass Katzen gerade im Bereich der Getränke einen ganz eigenen Kopf haben. So hält die eine Katze ihren Kopf unter den Wasserstrahl und springt auf das Waschbecken, eine andere trinkt immer wieder aus einem Blumentopf im Garten oder der Regentonne. Habt ihr eure Katze vielleicht schon einmal im Bad mit dem Kopf in der Toilette entdeckt? Was bringt unsere Katzen dazu, solch ungewöhnliche Wege für die Flüssigkeitsaufnahme zu gehen, wenn doch das frische Wasser immer parat steht?

 

Im Grunde genommen können wir euch diese Besonderheiten nicht vollends erklären. Schließlich ist jeder Vierbeiner ein Individuum und mit seinen ganz persönlichen Eigenheiten ausgestattet. Die eine Katze liebt ihr Wasser frisch und die andere am liebsten abgestandenen.

Gerade für die Samtpfoten, die nur mit Mühe Wasser aufnehmen, empfiehlt sich der Trinkbrunnen. Der plätschernde Brunnen für Katzen macht den Vierbeinern jede Menge Lust auf das Trinken. Da kann es nicht passieren, dass eure Katze zu wenig Wasser aufnimmt.

 

 

Was Katzenhalter beim Trinken beachten sollten?

 

Wir empfehlen euch, gleich mehrere Wasserquellen in der Wohnung oder im Garten anzubieten. Dann sinkt die Gefahr, dass sich Katzen an den verbotenen Quellen bedienen.

Tipp: In puncto Toilette – klappt immer den Toilettendeckel nach unten. Es ist sehr gefährlich, wenn Katzen Toilettenwasser trinken. Schließlich sind zumeist Chemikalien über die Reiniger und die Duftsteine darin enthalten.

Darüber hinaus haben viele Katzenhalter keinen großen Erfolg, wenn der Wassernapf direkt neben dem Futter steht. Er wird niemals gegen das duftende und wohlriechende Futter ankommen. Zudem steigt die Gefahr, dass ein paar Futterbrocken im Wasser landen.

 

Die Sensibelchen unter den Samtpfoten stört es sogar, wenn sie mit ihren Schnurrhaaren am Rand des Gefäßes anstoßen. Der perfekte Wasserlauf ist breit, einladend und macht Lust auf einen Drink. Um die optimale Flüssigkeitsaufnahme gerade an heißen Tagen sicherzustellen, gibt es einen Trick. Gebt einfach etwas Katzenmilch oder Thunfischwasser in die Schälchen und ihr werdet sehen, da fliegt jede Katze drauf.

 

Katzen dürfen keine Kuhmilch trinken!

Ganz klassisch verbinden wir Katzen eigentlich mit Milch. Dabei ist Kuhmilch gar nicht gut für unsere Samtpfoten. Gerade der Milchzucker bzw. die Laktose können nicht verdaut werden. So kommt es im Nachhinein zu Durchfall und Magenproblemen. Anders sieht es bei Hüttenkäse, Quark und Naturjoghurt aus. Hier sinkt der Anteil an Laktose – so können diese Lebensmittel besser verdaut werden. Wobei die Fütterung nicht auf diese Bestandteile aufbauen sollte. Wenn ihr auf das milchige Vergnügen auf keinen Fall verzichten wollt, gebt eurer Katze am besten Katzenmilch vom Fachmarkt. Diese ist bekömmlich und führt nicht zu Magenproblemen.

 

Zum Trinkverhalten von Katzen:

 

Bietet eurer Katze zu jeder Gelegenheit frisches Wasser an. Ihr werdet mit der Zeit mitbekommen, welche Vorlieben euer Vierbeiner hat. Gerade wenn mehrere Katzen im Haushalt leben, ist ein Katzenbrunnen eine optimale Anschaffung. Hier wird in einem Gefäß immer wieder frisches Wasser appetitlich präsentiert und motiviert eure Samtpfoten zum Trinken.

 

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